„Bahn stellt Signale für Leipzig auf Grün“

Es ist gelungen, dass die Einschränkungen für die Anbindung Leipzigs und Dresdens an das ICE-Fernverkehrsnetz zum Fahrplanwechsel im Dezember 2010 aufgrund technischer Schwierigkeiten des ICE T von der DB AG weitgehend zurückgenommen werden und annehmbare Lösungen für die Fahrgäste geschaffen werden. Lesen Sie mehr zum Thema bei LEIPZIG FERNSEHEN Online aus der Pressemeldung der CDU-Landesgruppe Sachsen:

Vaatz: „Bahnchef Grube hat die Aufrechterhaltung des 1-Stunden-Taktes für die Strecke Berlin–Leipzig und einen 40/80-Minuten-Takt auf der Strecke München-Leipzig zugesagt. Es ist das richtige Signal für die Fahrt aus der Pannenserie der Deutschen Bahn, wenn die technischen Probleme des ICE T nicht dazu führen, hauptsächlich die Anbindung ostdeutscher Städte an das ICE-Fernverkehrsnetz zu belasten.“  

Möglich wird dies durch andere Verknüpfungen der heutigen Verbindungen Hannover-Leipzig, Frankfurt/M-Leipzig-Dresden und München-Leipzig-Berlin. Dabei bleiben die bisherigen umsteigefreien Verbindungen im 2-Stunden-Takt erhalten; hinzu kommt die direkte Verbindung Berlin-München über Halle (Saale).  

Auch ist von der DB AG beabsichtigt, den ursprünglich entfallenen Stopp auf der Strecke Frankfurt/M-Leipzig-Dresden in Riesa beizubehalten. Es besteht auch weiterhin das Ziel, dies ebenfalls für Dresden-Neustadt zu erreichen. Desweiteren teilte Grube mit, dass den Vorstellungen der Landesregierung entsprochen wird, zwei zusätzliche Züge zwischen Dresden und Leipzig, jeweils abends und morgens einzusetzen.  

Vaatz: „ Damit ist der mit Herrn Grube geführte und verabredete sachliche Dialog zu einem akzeptablen Ergebnis gekommen. Öffentliche Protestaktionen sind dabei weniger zielführend.“

Quelle: Bundestagsfraktion – CDU Landesgruppe Sachsen