Bahnhaverie in Leipzig

In der Nacht zum Freitag hat ein Lokführer mehrere Personen auf den Gleisen bemerkt und eine Gefahrenbremsung eingeleitet. Offenbar waren Metalldiebe am Werk. Die Bahnstrecke wurde gesperrt. +++

In der Nacht zum Freitag kommt es im Norden Leipzigs zu einer Bahnhavarie: Gegen Mitternacht bemerkt der Lokführer eines Regionalzuges in Höhe des Stellwerkes Neuwiederitzsch mehrere Personen auf den Gleisen und leitet sofort eine Gefahrenbremsung ein. Der mit etwa 60 Passagieren besetzte Zug kracht dennoch auf einen Materialwagen, der sich auf dem Gleis befand. Der Zug kommt erst nach etwa 300 Metern zum Stehen.

Zum Glück werden keine Menschen verletzt. Die Bahnstrecke ist gesperrt. Die Reparatur der Schäden wird nach Angaben der Bundespolizei bis zum Freitag dauern. Züge werden umgeleitet beziehungsweise durch Busse ersetzt. Nach bisher unbestätigten Berichten handelt es sich bei den Personen auf den Schienen vermutlich um Metalldiebe, die nach dem Unfall geflohen waren. Der Materialwagen sollte offenbar zum Abtransport des Diebesgutes dienen.

Quelle: News Audiovision

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