Bahnradsport: Team ERDGAS.2012 mit mehreren Titeln bei Deutscher Meisterschaft

Am Schlusstag der 127. Deutschen Bahnradsportmeisterschaften in Oberhausen-Rheinhausen setzten die Asse des Chemnitzer Team ERDGAS.2012 ihre Siegesserie fort und erkämpften nochmals zwei nationale Meistertitel.

In seiner Spezialdisziplin glänzte Maximilian Levy mit taktischer Überlegenheit, wies einen weiteren Anstieg seiner Leistungsstärke nach und dominierte ein Keirinfinale auf Weltklasseniveau.

Dabei verwies Levy keine Geringeren als Teamsprintweltmeister Rene Enders aus Erfurt und den Deutschen Meister im Sprint Robert Förstemann souverän auf die Plätze 2 und 3. Wiedererstarkt zeigte sich sein Teamkollege Sascha Hübner, der nach seinem 3. Platz im 1000-Meter-Zeitfahren im Keirinendlauf nur um Haaresbreite die Bronzemedaille verfehlte und Vierter wurde.

„Ich fühlte mich schon beim Warmfahren richtig gut und wollte mich natürlich auch für die
wirklich knappe Niederlage im gestrigen Sprintfinale gegen Robert rehabilitieren.
Kompliment auch an Sascha – starke Leistung“, so Max Levy unmittelbar nach dem Rennen am Sonntag. 

Sieg im Teamsprint der Frauen durch Kristina Vogel

Nachdem sich Kristina Vogel im Rahmen dieser DM bereits die Meistertrikots im Sprint und im Keirin gesichert hatte, im 500-Meter-Zeitfahren nur ihrer Nationalmannschaftspartnerin Miriam
Welte den Vortritt lassen musste, kämpften beide am Sonntag gemeinsam als das aktuelle
Olympiasieger- und Weltmeisterduo um den Titel.

Die Favoritenrolle war klar und dieser wurden Vogel und Welte voll gerecht. Im Vor- und Endlauf dominierten sie ihre Konkurrentinnen und gewannen Gold. Bemerkenswert dabei war, dass sie vom Vorlauf zum Endlauf ihre Reihenfolge wechselten.

„Warum nicht. Hier haben wir die Möglichkeit zum Testen. So fuhr hier Miriam im Vorlauf wie auch bei Olympia und der WM als Erste, ich startete dann im Finale als Anfahrerin“, erklärte Kristina Vogel den ungewöhnlichen Versuch. Dieser endete mit einer um zwei Zehntel Sekunden besseren Zeit im Finale. Somit bleiben Spannung und Neugier auf künftige Reihenfolgen bestehen.

Mit diesen zwei am Schlusstag erkämpften Goldmedaillen gehen damit äußerst
erfolgreiche deutsche Titelkämpfe für das Chemnitzer Team zu Ende. Zufrieden mit den
Leistungen ihrer Sportler zeigten sich dementsprechend einhellig auch Teammanager Jens
Fiedler und der sportliche Leiter Michael Hübner nach dem Ende der Meisterschaften:
„2 x Gold, 1 x Silber, 1 x Bronze bei den Männern sowie 3 x Gold und 1 x Silber bei den
Frauen, wir sind unserer Favoritenrolle gerecht geworden. Leider konnten wir auf Grund der
Abwesenheit von Erik Balzer den Teamsprint nicht bestreiten und einen möglichen weiteren Erfolg erringen. Wir sind top zufrieden, eine gute Basis für kommende Aufgaben.“
 
„Dem ist nichts hinzuzufügen. Es waren abwechslungsreiche Wettkämpfe, oftmals mit dem
besseren Ende für unser Team“, fügte Kapitän Maximilian Levy hinzu.

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