Bahnstrecke zwischen Dresden und Berlin ab Freitag wieder frei

Durchgehender Zugverkehr zwischen Dresden und Berlin ist ab Freitag wieder möglich. Das Stellwerk in Ottendorf-Okrilla erhält nach Tornado ein neues Dach. +++

Nach dem schweren Unwetter vom Montagnachmittag hat die Deutsche Bahn die in Nord- und Ostsachsen verursachten Schäden an den Bahnanlagen weitgehend behoben. Ab morgen (28. Mai) steht auf der Strecke Dresden-Berlin zwischen Großenhain Berliner Bahnhof und Frauenhain vorerst ein Streckengleis für den Zugverkehr zur Verfügung. Das zweite Gleis bleibt noch bis einschließlich 11. Juni wegen notwendiger Reparaturarbeiten gesperrt. So halten ab morgen die im Fahrplan veröffentlichten EC- und IC-Züge des Fernverkehrs wieder in Elsterwerda. Der Busersatzverkehr für die Regionalbahn-Linie (RB) 31 Dresden-Elsterwerda zwischen Frauenhain und Coswig (Dresden) wird ebenfalls eingestellt. Allerdings ist auf der Strecke Dresden-Elsterwerda-Berlin bis zur Beendigung der Reparaturarbeiten weiterhin mit Verspätungen zu rechnen.

Zeitweise Einschränkungen gibt es bis 5. Juni auf der RB-Linie 33 Dresden-Königsbrück. Um das Dach des vom Sturm stark beschädigten Stellwerkes in Ottendorf-Okrilla Süd zu reparieren, müssen Reisende zwischen Dresden und Königsbrück in Ottendorf-Okrilla Süd bei einigen Zügen umsteigen, da hier im Bereich des Stellwerksgebäudes ein Gleis für die Reparaturarbeiten gesperrt werden muss.

Bereits seit Mittwoch fahren die Züge der Regional-Express-Linien (RE) 18 Dresden-Cottbus und RE 15 Dresden-Hoyerswerda wieder durchgehend, nachdem die Sturmschäden in Großenhain Cottbuser Bahnhof beseitigt worden sind. Schon Dienstag konnten die Strecken zwischen Dresden und Königsbrück sowie Kamenz wieder für den Zugverkehr freigegeben werden.

An der Beseitigung der Unwetterschäden wurde seit Montagabend mit Hochdruck gearbeitet. In Großenhain wurden die Oberleitungsanlagen großflächig in Mitleidenschaft gezogen. Darüber hinaus wurden in Großenhain Berliner Bahnhof und in Ottendorf-Okrilla Süd Dächer von Stellwerken abgedeckt. Zwischen Radeberg und Kamenz musste schwerer Windbruch aus den Gleisen geräumt werden.

Quelle: Pressestelle Deutsche Bahn

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