Bahnstreik: Allmählich Normalisierung

Bis einschließlich Montag ist nach Aussagen der GDL nicht mit weiteren Streiks zu rechnen.

Über den gesamten Streikzeitraum konnte ein eingeschränktes, aber zuverlässiges Zugangebot nach Ersatzfahrplan gefahren werden. Im Fernverkehr verkehrten rund zwei Drittel der Züge, vor allem ICE-Züge. Bei den Regionalzügen und S-Bahnen war es im bundesweiten Durchschnitt rund die Hälfte. An stärksten betroffen war Ostdeutschland: In Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg und Berlin verkehrten knapp ein Viertel der üblichen Regionalzüge, in Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt etwa 30 Prozent. In Westdeutschland war die Lage deutlich besser.

Bei der Informations-Hotline der Deutschen Bahn wurden seit Mittwoch über eine Million Anrufe gezählt. Auf die Streikinformationen auf www.bahn.de gab es im selben Zeitraum rund 13 Millionen Zugriffe.

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