Bald: gemeinsame Sprechstunden von Bürgervereinen und Polizei

Die Zusammenarbeit der Leipziger Bürger mit der Polizei wird weiter
intensiviert. Dies verabredeten Polizeipräsident Bernd Merbitz und Leipziger Bürgervereine zum Thema Sicherheit und Ordnung
in einem heutigen Gespräch im Stadtbüro. +++

„Im Rahmen der kommunalen Kriminalprävention ist uns die Beteiligung der Bürger sehr wichtig. Das Bürgercafé des Kriminalpräventiven Rates der Stadt Leipzig ist dabei eine Möglichkeit der Partizipation und bietet uns die Gelegenheit, Präventionsarbeit bürgernah auszurichten“, zieht Ordnungsbürgermeister Heiko Rosenthal ein positives Fazit der Veranstaltung.

Am Abend hatten sich die Leipziger Bürgervereine und Vertreter der Verwaltung unter der Federführung des Kriminalpräventiven Rates (KPR) zum Informationsaustausch in der Katharinenstraße zusammengefunden. Zu Beginn würdigte Heiko Rosenthal die Aktivitäten der Bürgervereine für Sicherheit, Ordnung und Sauberkeit in den Stadtteilen, die fast ausschließlich auf ehrenamtlicher Basis erfolgen. Bernd Merbitz erläuterte die neue Struktur und Arbeitsweise der Polizeidirektion Leipzig infolge der Polizeireform und ging dann auf die Kriminalitätsentwicklung in der Stadt ein. Es folgte eine konstruktive Diskussion, in der unter anderem die Polizeipräsenz in der Fläche, die Strategie bei Großveranstaltungen sowie die Sanktionierung von Regelverstößen als Themen behandelt wurden.

Die Leipziger Bürgervereine bekräftigten ihre Bereitschaft, auch weiterhin partnerschaftlich mit der Verwaltung und der Polizei zusammen zu arbeiten.

So werden künftig zum Beispiel gemeinsame Sprechstunden mit den Bürgerpolizisten durchgeführt und präventive Tipps und Hinweise zur Verhinderung von Kriminalität gegeben. Viele Vereine melden ohnehin bereits eigenständig Störungen von Sicherheit und Ordnung an die Polizei bzw. an die Verwaltung und beseitigen im Rahmen des Leipziger Frühjahrsputzes „Dreckecken“ in ihren Stadtteilen. +++