Ballettpremiere im Opernhaus

Am Donnerstagabend hebt sich im Opernhaus zum letzten Mal der Vorhang für den Tanzabend „Kaddish / Serenade“, eine Inszenierung, die auf Musik von Leonard Bernstein basiert.

Chefchoreograph Lode Devos hat dafür jedoch nicht die gängigen Ohrwürmer der „West Side Story“ und auch nicht die Musik seiner drei Ballette gewählt. Es sind die dritte Sinfonie und eine Serenade des amerikanischen All-rounders, die von der Chemnitzer Company auf die Bühne gebracht werden.

„Kaddish“ – so der Titel seiner dritten Sinfonie ist die Bezeichnung für eines der bekanntesten jüdischen Gebete und eine Lobpreisung Gottes.

Während diese Inszenierung am Donnerstagabend letzmals getanzt wird, laufen die Proben für die nächste Ballettpremiere bereits auf Hochtouren. Der mehrteilige Abend trägt den Titel „Bolero“, neben Lode Devos geben dann auch zwei Gastchoreographen Einblick in ihre Arbeit.

So probt die Chemnitzer Company seit einigen Tagen das Stück „Walking Mad“ zur Musik von Ravels „Bolero“. Einen starken musikalischen Gegensatz bietet die Inszenierung von „Lacrimosa“, getanzt wird hier zu Giovanni Battista Pergolesis „Stabat mater“. Premiere für den neuen Ballettabend ist am 4. Juni im Opernhaus.

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