Barabarazweig

Auch wenn der Winter noch immer auf sich warten lässt, so hat die Adventszeit doch unverkennbar begonnen.

Davon zeugt nicht nur der Weihnachtsmarkt, auch zahlreiche Bräuche stimmen uns alle Jahre wieder auf das Fest ein. So haben Pyramiden und Räuchermänner bereits seit einer Woche Einzug in die Wohnzimmer gehalten, am kommenden Sonntag dürfte vielerorts ein weiterer Schmuck dazukommen – ein Strauß aus Barbarazweigen.

Sie ist die Namensgeberin des 4. Dezember – die heilige Barbara. Der Legende nach soll sie im 3. Jahrhundert gelebt haben und sie zählt zu den vierzehn Nothelfern. Wie die meisten Mitglieder dieser Gruppe starb auch sie als Märtyrerin.

Interview: Stephan Brenner Pfarrer

Die heilige Barbara gilt als Patronin der Sterbenden, als Helferin gegen Blitz – und Feuersgefahr und als Schutzpatronin der Bergleute. Dargestellt wird sie zumeist als Jungfrau mit einem dreifenstrigen Turm.

Interview: Stephan Brenner Pfarrer

Doch nicht nur der 4. Dezember trägt den Namen der Heiligen Barbara,
auch ein Weihnachtsbrauch ist der christlichen Märtyrerin gewidmet –
der Barbarazweig.

Interview: Stephan Brenner Pfarrer

Nach altem Volksglauben bringt das Aufblühen der Zweige Glück im kommenden Jahr. Daneben aber gibt es für diesen Brauch auch noch eine andere Deutung.

Interview: Stephan Brenner Pfarrer

So verschieden die einzelnen Bräuche auch scheinen mögen, eines ist ihnen allen gleich – sie stehen als Symbol des Lichtes in einer dunklen Jahreszeit und lassen diese damit zu einer Zeit der Besinnung werden.

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