Barock-Fans in Dresden trafen sich zum runden Tisch – Nächste Versammlung im Herbst geplant

“Wenn ich diese Runde sehe, erkenne ich, welch großes Potential der Präsentation des 17. und 18. Jahrhunderts in Dresden hier versammelt ist,“ so Ralph Hausmann vom Dresdner Tourismusverein. +++

Der Traditionsverein Dresdner Barock e.V. informierte am 22. April 2010:

Am 16. April 2010 trafen sich im Zeitgeist 32 Darsteller, Gästeführer, Mitglieder von Vereinen, Schauspiel-, Musik- und Tanzgruppen, Kostümverleih und andere zu einem barocken runden Tisch, um sich über die verschiedensten Möglichkeiten und Arten der Präsentation der Barockstadt Dresden auszutauschen, neue Kontakte zu knüpfen und bestehende Verbindungen zu vertiefen.

Eingeladen hatte dazu Silvia Weise, Vorsitzende des Traditionsvereins Dresdner Barock e. V. und Inhaberin der Agentur STORIED EVENTS, die Ralph Hausmann vom Dresdner Tourismusverband und Landesdozent Sachsen für Servicequalität Deutschland als Moderator gewinnen konnte. Wie sehr sich die Ansichten der Anwesenden gleichen, zeigte die Tatsache, dass man sich einig war, dem Kunden und Touristen nur das zu versprechen, was man ihm auch wirklich bieten kann. Auch Toleranz und der respektvolle Umgang unter- und miteinander wurden von allen als maßgebend hervorgehoben. „Wenn ich diese Runde sehe, erkenne ich, welch großes Potential der Präsentation des 17. und 18. Jahrhunderts in Dresden hier versammelt ist.“ staunte Ralph Hausmann. Was sich hinter dem Schlagwort „Barock“ tummelt sind Darsteller des Barock, der Régence-Zeit (Übergang Barock zum Rokoko) und des Rokoko und jeder hat seine Daseinsberechtigung. Ralph Hausmann fügt hinzu, „Beim Aufeinandertreffen der Robenträger kann ich mir gut kurze spontane Aktionen vorstellen.“ Ein erster Schritt in diese Richtung wurde mit der Gründung des Arbeitskreises Barock in Sachsen im Februar 2010 getan. Dieser Arbeitskreis ist kein Verein, sondern eine Plattform für Darsteller des Barock, um sich gemeinsam zu präsentieren, gemeinsame Projekte zu gestalten, sich auszutauschen über Erkenntnisse zur Historie und vieles mehr, wobei die Eigenständigkeit der einzelnen Teilnehmer unangetastet bleibt.

Für den Herbst schlug Ralph Hausmann eine Wiederholung der barocken Runde vor, an der gern noch mehr Enthusiasten des 17. und 18. Jahrhunderts teilnehmen können.

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