Barrierefrei mit der Bahn ins Krankenhaus

Dresden - Der Neubau der Straßenbahnhaltestelle vorm Krankenhaus St.-Joseph-Stift in Dresden kann starten. Die Landesdirektion Sachsen hat die Genehmigung erteilt. Damit haben die Dresdner Verkehrsbetriebe Baurecht. Die DVB wollen die Haltestelle barrierefrei ausbauen. Dafür werden die Gleise an die Fahrbahnränder gelegt und die Radwege angehoben. Das Kopfsteinpflaster wird durch Asphalt ersetzt, um die Lärmbelastung zu vermindern.

Ziel ist es, einen niveaugleichen Ein- und Ausstieg zu ermöglichen. So soll insbesondere mobilitätseingeschränkten Personen die Nutzung erleichtert werden. Erreicht wird dies durch das Verschwenken der Gleise an die Fahrbahnränder und das Anheben der die Gleise flankierenden Radfahrbahnen. Die Landesdirektion Sachsen hat das Plangenehmigungsverfahren für das Bauvorhaben „Barrierefreier Neubau Haltestelle Krankenhaus St.-Joseph-Stift“ abgeschlossen. Damit verfügt die Dresdner Verkehrsbetriebe AG (DVB) über Baurecht. Das Vorhaben reicht von der Kreuzung Canalettostraße / Wintergartenstraße / Bertheltstraße rund 180 Meter in östliche Richtung und geht damit über den Haltestellebereich hinaus. Die Kreuzung ist Bestandteil des Projektes. Die DVB führen den Haltestellenneubau barrierefrei aus. Ziel ist es, einen niveaugleichen Ein- und Ausstieg zu ermöglichen. So soll insbesondere mobilitätseingeschränkten Personen die Nutzung erleichtert werden. Erreicht wird dies durch das Verschwenken der Gleise an die Fahrbahnränder und das Anheben der die Gleise flankierenden Radfahrbahnen.

Im Zuge des Vorhabens werden der Fahrbahn- und Gleisbereich der Canalettostraße grundhaft ausgebaut und die Fahrleitungsmasten neu geordnet. Die kreuzenden Straßen werden niveaugleich an die Neubaustrecke angeschlossen. Die Planung beinhaltet zudem Um- und Ausbaumaßnahmen einzelner Versorgungsträger sowie die Installation neuer Fahrradbügel. Der Haltestellenneubau soll die Verkehrssicherheit aller Verkehrsteilnehmer grundlegend verbessern sowie die Lärmbelastung der Anwohner durch den neuen Straßenbelag in Asphaltbauweise vermindern. Die derzeit vorhandene Haltestelle entspricht nicht den Anforderungen an die Verkehrssicherheit und Attraktivität einer modernen Haltestelle. Sie ist für Personen, die in Ihrer Mobilität eingeschränkt sind, ungeeignet.

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