„Barrierefreie Städte für alle“: EUROCITIES Arbeitsgruppe tagt in Dresden

Am Montag und Dienstag tagt die EUROCITIES Arbeitsgruppe mit dem Thema „Barrierefreie Städte für alle“ in Dresden. Geprüft werden die Fragen, was auf europäischer Ebene geregelt werden sollte und was auf lokaler Ebene. +++

Rund 25 Fachleute aus 12 europäischen Städten und von Fachverbänden nehmen am 15./16. April 2013 an der Sitzung der EUROCITIES Arbeitsgruppe „Barrierefreie Stadt für alle“ in Dresden teil. Dabei sollen Forderungen der Städte an europäische Normen und Gesetzgebung in Bezug auf Barrierefreiheit zusammengetragen und diskutiert werden mit dem Ziel, konkrete Hinweise an den Normenausschuss der Europäischen Union zu geben. Die Experten werden verschiedene Fragen daraufhin prüfen, was auf europäischer Ebene geregelt werden sollten und was schneller und effizienter auf der lokalen Ebene geregelt werden kann. So sollte zum Beispiel die Forderung nach verstärkter Barrierefreiheit für Taxen (z. Bsp. Transport von Elektro-Rollstühlen) auf europäischer Ebene geregelt werden. Ein weiteres Thema der Arbeitsgruppen-Sitzung in Dresden sind die besonderen Herausforderungen für Barrierefreiheit in denkmalgeschützten Gebäuden und Stadträumen.

„Ich freue mich, dass Dresden sich seit drei Jahren aktiv in dieser Arbeitsgruppe engagiert, da wir auf kommunaler Ebene mit vielen Vorgaben aus Brüssel umgehen müssen und gerade im Planungsbereich auch gern unsere Erfahrungen in die europäische Gesetzesgebung einfliessen lassen,“ so Bürgermeister Jörn Marx, der die Sitzung der Arbeitsgruppe am Montagvormittag mit einem Grußwort eröffnen wird.

EUROCITIES ist ein Netzwerk von mehr als 140 Großstädten aus über 30 europäischen Ländern, das sich zum Ziel gesetzt hat, die Interessen der Städte auf europäischer Ebene zu vertreten. Die Landeshauptstadt Dresden ist seit 2004 Mitglied. Die Arbeitsgruppe „Barrierefreie Stadt für alle“ tagt zwei- bis dreimal im Jahr und hat neben dem Erfahrungsaustausch auch die  Lobbyarbeit für kommunale Belange auf europäischer Ebene und die Entwicklung gemeinsamer europäischer Projekte zum Ziel.

Quelle: Dresden  – Presse- und Öffentlichkeitsarbeit