Bartels: „Aufruf zum Lokführerstreik nicht nachvollziehbar“

Die Gewerkschaft GDL hat wiederholt zu einem Streik der Lokführer aufgerufen. Der Streik soll diesmal zwei Tage dauern. Lesen Sie hier ein Statement von Dirk Bartels, dem Geschäftsführer der Mitteldeutschen Regiobahn.

„Es ist für uns kaum nachvollziehbar, dass die GDL trotz eines konkreten und von vielen Mitarbeitern der Mitteldeutschen Regionbahn akzeptierten Angebotes wieder zu einem Streik aufruft. Wir sind auf die Hauptforderungen der GDL eingegangen und haben betriebliche Lösungen dafür vorgeschlagen. Im Entgeltbereich haben wir Steigerungen im zweistelligen Prozentbereich angeboten. Hier geht es nach meinem Eindruck nicht um die Interessen der Leipziger Mitarbeiter, sondern einzig und allein um gewerkschaftspolitische Machtspiele. Auf dem Rücken der Fahrgäste soll die Vormachtstellung und Streikmacht der GDL demonstriert werden. Der überwiegende Teil der MRB Mitarbeiter möchte ganz normal seinen Dienst verrichten“, sagte Dirk Bartels, Geschäftsführer der Mitteldeutschen Regiobahn. „Entgegen den publizierten Zahlen der GDL sind wir bei den letzten Streiks Dreiviertel unserer vertraglichen Leistungen nachweislich gefahren.“ Auch diesmal rechnet Bartels mit einer mindestens genau so hohen Leistung.

Die Mitteldeutsche – Regiobahn rechnet ab Donnerstag 14.04.2011, 2 Uhr bis Samstag 16.04.2011, 2 Uhr, mit Verspätungen und Zugausfällen. Für ausfallende Züge werden Busse im Schinenersatzverkehr eingesetzt, teilte das Unternehmen mit. Die Fahrgäste werden gebeten, sich über das Servicetelefon unter 01801/101617 zu informieren oder sich an unsere Mitarbeiter vor Ort zu wenden.

Quelle: Mitteldeutsche Regiobahn