Baselitz-Raum neu gestaltet

Die Kunstsammlungen Chemnitz haben im Museum am Theaterplatz den „Baselitz“-Raum mit neuen Werken ausgestattet.

In der vergangenen Woche hatte das Museum zwei Dauerleihgaben – das Gemälde „Rotgrüner“ aus dem Jahr 1965 und „Blick aus dem Fenster“ von 1981 – an Georg Baselitz zurückgegeben.

Der Künstler hatte auf das von der Bundesregierung geplante Kulturgutschutzgesetz mit Rückforderungen von Werken aus mehreren deutschen Museen reagiert.

Zu den verbleibenden beiden Gemälden und einer Holzskulptur haben die Kunstsammlungen Chemnitz nun vier großformatige Aquarelle aus dem eigenen Bestand von insgesamt 44 Baselitz-Werken hinzugefügt.

Diese zeigen Portraits von Edvard Munch, sowie den deutschen „Brücke“-Künstlern Ernst Ludwig Kirchner, Erich Heckel und Karl Schmidt-Rottluff.

Ergänzend sind noch sechs aquariellierte Skizzen zu „Le Grand Macabre“ zu sehen.

Georg Baselitz hatte für die 2013 in Chemnitz aufgeführte Oper das Bühnenbild gestaltet.

Die Kunstsammlungen Chemnitz hatten im Jahr 2003 den „Baselitz“-Raum eingerichtet.

Der 1938 in Sachsen geborene Maler und Bildhauer ist einer der weltweit renommiertesten deutschen Künstler der Gegenwart.

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