Basketball: Dresdner Offensivpower trifft auf fränkische Abwehrkünstler

Am Samstag reisen die Titans nach Herzogenaurach zum Duell zwischen dem Vorjahresmeister und -Vizemeister der Nordstaffel der 2. Regionaliga Südost.

Die Regionalliga Basketballer der Dresden Titans wollen am Samstag bei den Longhorns Herzogenaurach ihren ersten Auswärtssieg in dieser Saison einfahren. Damit dies gelingen kann, müssen die Dresdner all ihre Offensivkräfte bündeln. Denn obwohl der Mitaufsteiger aus der vergangenen Spielzeit auf dem letzten Tabellenplatz rangiert, können sie auf die viertbeste Abwehrleistung der gesamten 1. Regionalliga verweisen.

Titans-Coach Thomas Krzywinski warnt seine Jungs deshalb vor dem Gedanken an einen Selbstläufer: „Die aktuelle Tabellensituation darf uns nicht über die Stärken des Gegners täuschen. Die Herzogenauracher haben einige Spiele unglücklich verloren. Erst in der vergangenen Woche haben sie gezeigt, dass sie in der Lage sind, sich mit viel Kampfgeist in ein Spiel zurückzukämpfen. Nicht zuletzt ihr diszipliniertes Defensivverhalten wird uns alles abverlangen.“

Genau darin könnte der Knackpunkt liegen. Mit 384 Punkten kassierten die Korbjäger aus der Sportschuhstadt weniger Treffer als die Mehrheit der Konkurrenz. Bei der Abwehrarbeit gehören sie damit zur Spitzengruppe. Dagegen wissen die Dresdner mit Andreas Endig den Topscorer der Liga in ihren Reihen. Ihm zur Seite steht Georg Dölle, den die Gastgeber noch in bester Erinnerung haben dürften. Bei den letztjährigen Aufeinandertreffen beider Teams schenkte der Forward den „Longhorns“ insgesamt satte 56 Punkte ein. Damals spielten beide Mannschaften noch eine Etage tiefer in der 2. Regionalliga Südost. Bis zuletzt blieben die Herzogenauracher die schärfsten Verfolger der Titans.

Bei dem Duell am Samstag messen sich beide Mannschaft bereits zum fünften Mal im direkten Vergleich. Bisher steht eine ausgeglichene Bilanz von zwei Siegen und zwei Niederlagen zu Buche. Die Statistik weist dennoch den Aurachstädter einen kleinen Vorteil zu, denn bislang triumphierte immer die jeweilige Heimmannschaft. Geht es nach dem Willen der Gäste aus der sächsischen Landeshauptstadt soll das nun geändert werden. Genügend Selbstvertrauen dazu sicherten sich die „Titanen“ schon am vergangenen Spieltag, als sie ihren anhaltenden Aufwärtstrend mit einem 92:87-Heimsieg gegen die Coocoon Baskets Weiden krönten.

Quelle: Dresden Titans

++
Immer aktuell informiert – mit dem DRESDEN FERNSEHEN Newsletter!

Dieser Beitrag ist leider noch nicht verfügbar