Basketball: Titans gewinnen auch das letzte Heimspiel des Jahres

In einem über weite Strecken ausgeglichenen Spiel setzten sich die Basketballer der Dresden Titans am Sonntag mit 90:82 (40:37) gegen die München Baskets durch. Damit liegt der Verein auf Platz fünf in der Regionalliga. +++

Dresdens Regionalliga-Basketballer verabschieden sich mit 90:82 (13:19, 27:18, 24:19, 26:22) gegen die München Baskets erfolgreich von ihren Fans. 

Mit dem siebten Sieg im zwölften Saisonspiel klettern die Regionalliga-Korbjäger in der Tabelle weiter nach oben und rangieren nun wieder auf Platz fünf. Nach dem Triumph über die Oberbayern bedankten sich Trainer Thomas Krzywinski und seine Mannschaft bei den gut 350 Fans in der Margon Arena für die Unterstützung im Jahr 2010.

„Heute ist uns ein optimaler Abschied vor heimischem Publikum gelungen. So werden uns die Fans über den Jahreswechsel in guter Erinnerung behalten“, sagte Coach Krzywinski nach der Ehrenrunde vor den Tribünen. Seiner Mannschaft war es dieses Mal gelungen, die richtige Einstellung an den Tag zu legen. „Wir haben den anfänglichen Rückstand gut weggesteckt und im weiteren Spielverlauf Unsicherheiten vermieden. Nach der stümperhaften ersten Hälfte in der vergangenen Woche konnten wir uns so wieder mit unseren Anhängern versöhnen“, resümierte der Übungsleiter.

Zumindest im ersten Viertel konnten die Gastgeber dieses Vorhaben noch nicht auf dem Parkett umsetzen. Schon vor dem Spiel hatten sich beide Clubs die Favoritenrolle gegenseitig zugeschoben. Dies schlug sich auch in der Spielweise der Mannschaften auf dem Feld nieder. Beide Seiten agierten nervös und so entwickelte sich zunächst ein zerfahrener Schlagabtausch, bei dem die Gäste aus München aufgrund ihres besseren Reboundverhaltens nach dem ersten Viertel mit 19:13 die Nase vorn behielten.

Im zweiten Spielabschnitt kamen die „Titanen“ dann besser ins Spiel und drehten den Rückstand in eine Drei-Punkte-Führung. Vor allem Center Kai Hänig sorgte mit seiner souveränen Leistung unter dem Korb für Sicherheit. Diesen Schwung aus der ersten Hälfte nahmen die Elbestädter auch nach der Pause wieder mit aufs Parkett. So konnten sie zehn Minuten vor Schluss ihren Vorsprung noch einmal ausbauen und sorgten so für die Vorentscheidung.

Im vierten Viertel ließen die Sachsen dann nichts mehr anbrennen. Dabei spielte ihnen die dünne Personaldecke der Gäste in die Hände. Die Münchner waren lediglich mit sechs Spielern angereist und dezimierten sich durch das fünfte persönliche Foul von Marc Wartenberger noch weiter. Die Schwäche ihrer Gegner nutzten Marcus Seidowski und Kai Hänig und setzten zum Entzücken der Zuschauer mit dem ein oder anderen Dunking die optischen Glanzpunkte.

Bester Werfer der Titans war erneut Georg Dölle mit 23 Punkten. Auf Seiten der Gäste konnte sich Mark Grube mit 21 Zählern auszeichnen.

Auf die Titans wartet nunmehr noch zum Abschluss der Hinrunde mit dem Auswärtsspiel in Dachau am kommenden Samstag noch ein letzter Härtetest, bevor es in den wohl verdienten Weihnachtsurlaub geht.

Quelle: Titans Dresden
++
Immer aktuell informiert – mit dem DRESDEN FERNSEHEN Newsletter!