Bau der geplanten Schwimmarena liegt auf dem Trocknen

Wie am Montag bekannt wurde, fehlen der Stadt Dresden bis 2012 rund 200 Millionen Euro. Daher verzögert sich die Realisierung des 19-Millionen teuren Projektes der Sanierung des Schwimmsportkomplexes an der Freiberger Straße. +++

Die Beschlüsse standen bereits fest: Geplant war die neue 50-Meter-Schwimmhalle bis 2012 zu eröffnen und die alte Anlage bis 2013 zu sanieren. Doch wahrscheinlich müssen die Dresdner weiterhin auf ihre schon oft versprochene neue Schwimmhalle warten.

Um den Haushalt zu schonen, kündigte Finanzbürgermeister Hartmut Vorjohann (CDU) an noch nicht begonnene Baupojekte auf die Warteliste zu setzen. Auch die Sanierung und Erweiterung der Schwimmhalle Freiberger Straße sollen dieser Sparmaßnahme zum Opfer fallen.

„Doch das darf einfach nicht passieren“, sagt FDP-Stadträtin Barbara Lässig. Seit zehn Jahren werbe sie für die Erweiterung. Auch Anke Wagner, die Vorsitzende der Jungen Union, wertet die erneute Verschiebung als einen erheblichen Rückschlag für den Schwimmsport: „Der Ersatzbau und die Sanierung der Schwimmhalle sind ein wichtiges Signal für alle Dresdner Schwimmbegeisterten. Das Projekt gehört in den Doppelhaushalt für 2011/12.“

Laut Angaben der Sächsischen Zeitung soll am 5. März eine Streichliste mit beschlossenen und nicht begonnen Bauprojekten von den Stadträten vorgelegt werden. Finanzbürgermeister Hartmut Vorjohann versprach beim Vorliegen der Liste die Verschiebung erneut zu prüfen: „Dann können wir schauen, was machbar ist. Das Projekt hat in jedem Fall hohe  Priorität.“

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