Bau der Schwimmhalle Freiberger Platz ab 2014 besiegelt

Während der Bauarbeiten soll der Schwimmbetrieb dauerhaft gewährleistet werden. +++ Innenminister Markus Ulbig und Oberbürgermeisterin Helma Orosz unterzeichnen städtebauliche Vereinbarung. +++

Die Landeshauptstadt Dresden möchte die Schwimmhalle Freiberger Platz sanieren und zusätzlich einen Neubau errichten. Innenminister Markus Ulbig und Oberbürgermeisterin Helma Orosz unterzeichneten jetzt eine städtebauliche Vereinbarung zur Entwicklung des Schwimmsportkomplexes Freiberger Platz.

Mit dieser Vereinbarung unterstützt der Freistaat die Entwicklung dieses Projektes und stellt 4,5 Millionen Euro aus dem Bund-Länder-Programm „Stadtumbau Ost“ zur Verfügung. Dieses Geld wird für den Neubau der Schwimmhalle eingesetzt. Die notwendigen Eigenmittel betragen 2,25 Millionen Euro.
Staatsminister Markus Ulbig sagt: „Dresden ist in der erfreulichen Situation zu wachsen. Da braucht es mehr und vor allem moderne Sport- und Freizeitstätten. Erhalt und Ausbau dieses traditionsreichen Ortes gewährleisten weiterhin den Schwimmunterricht für die Schüler hier. Der Komplex ist außerdem unverzichtbar für den Dresdner Schwimmleistungssport.“
„Durch den Ergänzungsbau wird das Angebot für das Schulschwimmen und das öffentliche Schwimmen erheblich erweitert. Der Schwimmsportkomplex Freiberger Platz ist das Leistungszentrum der national und international sehr erfolgreichen Schwimmer und Wasserspringer der Landeshauptstadt Dresden. Hier trainieren außerdem viele städtische Vereine, so dass dieser Komplex eine wichtige Rolle für den Freizeit- und Breitensport inne hat“, sagt Oberbürgermeisterin Helma Orosz.

Die Landeshauptstadt Dresden plant den Neubau einer 50-Meter-Halle und hierfür erforderlicher Interimsbauten, die Sanierung der unter Denkmalschutz stehenden Bestandshalle und die Herstellung der Außenanlagen mit Eingangsbereich, Stellplatzanlagen und Kleinspielfeld.

Zunächst sollen im ersten Bauabschnitt der Neubau einschließlich der Interimsbauten errichtet und anschließend in einem zweiten Bauabschnitt die alte Schwimmhalle saniert und die Außenanlagen teilweise neu angelegt werden. Somit ist die durchgängige Nutzung des Standortes gewährleistet.
Der erste Bauabschnitt soll Anfang 2014 begonnen und Anfang 2016 beendet werden. Dann schließt sich der zweite Bauabschnitt an. Dieser soll Ende 2017 abgeschlossen sein.
Die gegenwärtig ermittelten Gesamtkosten betragen rund 23,5 Millionen Euro.

Quelle: Landeshauptstadt Dresden

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