Bauarbeiten Albertbrücke: Vandalismus hat jetzt Konsequenzen

Ein Wachschutz soll jetzt die gefährlichen Eingriffe nächtlicher Besucher in Baugeschehen und Verkehr unterbinden. Im August beginnen die Bauarbeiter damit, den Asphalt auf der Fahrbahn aufzutragen. Ab Ende August fährt bereits die Bahn auf den neuen Gleisen. +++

Impressionen zum Baufortschritt und die Statements von Reinhard Koettnitz, Leiter des Straßen- und Tiefbauamtes, sehen Sie im Video!

Im Bereich der Gleisanlage sind bereits 80 Prozent der Fläche fertig asphaltiert. Ebenso haben die Arbeiter die temporären Oberleitungsausleger und die Radarausleger für die Schifffahrt montiert. Die Schweißarbeiten an den Schienen dauern noch an.

Von der Altstädter Seite wurde begonnen, die Granitplatten zu verlegen, so dass bereits über die Hälfte geschafft ist. In den Brückenbögen 1 und 2* ist bereits das 1,30 Meter hohe Geländer angebracht. Die Sandsteinbrüstung der Albertbrücke steht zu 80 Prozent.  Ab Montag, 24. August 2015 soll die Straßenbahn auf dem neu errichteten Gleis auf der Oberstromseite fahren. Mit der Fertigstellung dieses ersten Bauabschnittes wird ein wesentlicher Meilenstein beim Ausbau der Albertbrücke erreicht.

Straßenbauarbeiten
Am Kreuzungsbereich Sachsenplatz sind die Straße und die Gehbahn des Terrassenufers, des Käthe-Kollwitz-Ufers, der Florian-Geyer-Straße und der Einmündung Lothringer Straße fertiggestellt. Der Kreuzungsbereich vor der Brücke sowie die Einmündung Sachsenallee / Florian-Geyer-Straße sind noch in Arbeit. Auf der anderen Elbseite gehen die Arbeiten ebenso gut voran. Die Haltestelle Hoyerswerdaer Straße am Rosa-Luxemburg-Platz ist zur Hälfte fertiggestellt. Letzte Restarbeiten sind am Platz selber und an der Anbindung zur Brücke notwendig.  

Um den Fertigstellungstermin im Sommer 2016 einzuhalten, soll der Fußgänger- und Radverkehr bereits Mitte September von der Behelfsbrücke auf die fertige Brückenseite verlegt werden. Damit hat die Baufirma Platz für die Technologieanpassung und Vorbereitung des Baufeldes. Mit der Außerbetriebnahme der Behelfsbrücke werden darüber hinaus Reparaturarbeiten in Höhe von rund 200 000 Euro sowie Unterhaltungskosten von rund 80 000 Euro gespart. Die Freigabe einer Fahrspur für den Individual-Verkehr wird bis November 2015 verschoben.

Quelle: Landeshauptstadt Dresden

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