Bauarbeiten am Schocken beginnen

Lange haben die Chemnitzer darauf gewartet, das sich im ehemaligen Kaufhaus Schocken etwas tut.

Viel wurde bereits hinter den Kulissen gewerkelt, der letzte Höhepunkt war im Juli mit der Unterzeichnung des Mietvertrages zwischen der Landesregierung und der GGG. Nun ist es endlich soweit, die bauvorbereitenden Maßnahmen im Haus haben begonnen. Arbeiten, die in den kommenden knapp zwei Jahren aus dem Kaufhaus das Landesmuseum für Archäologie werden lassen.

Anfang der 30er Jahre war es ein Glanzstück moderner und zukunftsweisender Architektur – das Kaufhaus Schocken im Herzen von Chemnitz. In den 80 Jahren seiner ereignisreichen Geschichte hat sich daran eigentlich nicht viel geändert – auch wenn es zwischendurch ziemlich ruhig um das Gebäude wurde. Doch auch heute noch wirbt Chemnitz, die „Stadt der Moderne“ mit eben diesem Kaufhaus, aus dem nun das Landesmuseum für Archäologie und Geschichte Sachsens werden soll.

Dieses Projekt ist nicht neu, doch bisher hat man noch nicht viel Veränderung im und am Gebäude gesehen. Das soll sich nun ändern, die vorbereitenden Maßnahmen zum Umbau des ehemaligen Kaufhauses zu Museum haben begonnen.

Interview: Henry Abraham – Hauptabteilungsleiter Technik GGG

Damit sind dann, voraussichtlich im Januar kommenden Jahres, die vorgezogenen Leistungen abgeschlossen. Bevor im Mai 2010 mit den eigentlichen Umbauarbeiten begonnen werden kann, gibt es also noch jede Menge innen und außen am Gebäude zu tun. Doch auch wenn das Meiste im Inneren des Hauses nicht nicht mehr zu gebrauchen ist, gibt es einige Dinge die demontiert und eingelagert werden oder sogar im, dann neuen Museum, wieder verbaut werden.

Interview: Henry Abraham – Hauptabteilungsleiter Technik GGG

Bei den alten Rolltreppen wird hingegen schon bald auch das letzte Licht ausgehen, sie werden demontiert. So wird sich das Innere des Kaufhauses Schocken in den kommenden Wochen stark verändern. Im Mai nächsten Jahres geht es dann richtig los, dann starten die eigentlichen Umbauarbeiten am Gebäude. Der Zeitplan ist straff, denn am Eröffnungstermin wird weiterhin festgehalten.

Interview: Henry Abraham – Hauptabteilungsleiter Technik GGG

Die Verwandlung des Kaufhauses Schocken in das Landesmuseum für Archäologie hat also begonnen. Die Veränderung eines Hauses, das damit auch künftig als Glanzstück außergewöhnlicher Architektur, nur mit anderem Inhalt, für Chemnitz als „Stadt der Moderne“ steht.

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