Bauarbeiten auf Chemnitzer Hartmannstraße beginnen

Am Montag, 1. Dezember 2014 beginnen an der Hartmannstraße im Abschnitt zwischen Bergstraße und Leipziger Straße Tief- und Straßenbauarbeiten im Auftrag des Tiefbauamtes der Stadt.

Damit beginnt die angekündigte Einordnung eines zusätzlichen Rechtsabbiegestreifens in die Hartmannstraße zwischen Bergstraße und Leipziger Straße in landwärtiger Richtung. Mit dieser zusätzlichen dritten landwärtigen Spur und der damit möglichen Entflechtung in Linksabbieger, Geradeausfahrer und Rechtsabbieger erhöht sich künftig die Leistungsfähigkeit des Knotens an der Leipziger Straße. Die neue Fahrspur wird im Bereich des vorhandenen Gehweges eingeordnet und besitzt eine Ausbaulänge von 80 Metern. Der Übergangsbereich von zwei auf drei landwärtige Spuren beträgt 35 Meter, so dass sich die Ausbaumaßnahme insgesamt auf 115 Meter erstreckt.

Neben der neuen Fahrspur wird auch der Gehweg mit einer Breite von künftig 2,50 Metern neu gebaut. Die Befestigung erfolgt analog des bisherigen Bestandes mit Granitplatten, die in den Anschlussbereichen durch Granitkleinpflaster ergänzt werden. Alle landwärts führenden Fahrstreifen erhalten jeweils eine Breite von 3,25 Meter. Die Konkordiastraße wird bei dieser Maßnahme von der Hartmannstraße abgebunden und erhält lediglich eine Überfahrt für Baufahrzeuge.

Im Dezember 2014 wird zuerst – ohne Eingriffe in die Hartmannstraße – der neue Gehweg gebaut. Von Januar bis März 2015 entstehen die Rechtsabbiegespur Hartmannstraße und die Blindenleitsysteme an den Fußgängerfurten der Knotenarme Leipziger Straße, Hartmannstraße und Reichsstraße.

Aufgrund der vor Ort beengten Verhältnisse und der verkehrlichen Abhängigkeiten im Kreuzungsbereich Leipziger Straße / Hartmannstraße erfolgt dies in drei Bauphasen. Über die unterschiedlichen Verkehrs- und auch Umleitungsführungen wird die Stadt rechtzeitig informieren. Unmittelbar im Anschluss an die Baumaßnahme wird die Lichtsignalanlage am Knoten Leipziger Straße / Hartmannstraße  / Limbacher Straße / Reichsstraße erneuert.

Die Gesamtbaukosten belaufen sich auf ca. 160.000 Euro. Das Vorhaben wird im Rahmen des kommunalen Straßen- und Brückenbaus vom Freistaat Sachsen mit 75 Prozent gefördert.

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