Baudezernat lehnt Vorschlag ab: Streit um neue IceFighters-Spielstätte!

Bei den Leipziger IceFighters sind die Weichen für die kommende Saison eigentlich gestellt. Mit dem Trainer hat man verlängert, das Team wirkt bereit und ein Standort für die neue Eishalle scheint auch fast gefunden. Aber eben nur fast. +++

Schon seit geraumer Zeit war bekannt, dass die IceFighters gerne eine Spielstätte nach dem Vorbild des Bundesligisten aus Hamm hätten. Nämlich Sport- und Einkaufszentrum in einem. Die Investoren dafür – eine holländische Firma – steht auch schon bereit. Und der geplante Standort an der Berliner Brücke scheint ideal zu sein.

Doch die Stadtverwaltung, allen voran das Baudezernat, lehnen die Pläne für die Halle ab. Ein Gewerbe in Verbindung mit einer Sporthalle zu eröffnen, sei an dem gewünschten Platz rechtlich nicht möglich, so die Stadtoffiziellen. Laut dem 2009 festgesetzten STEP-Konzept bestimmt Baubürgermeister Martin zur Nedden (SPD), wo ein Geschäft neugebaut werden darf und wo nicht.

Als Ausweichmöglichkeit wurde von der Stadt nun ein Gelände in Grünau präsentiert. Da wollen die Investoren aber nicht hin – die Chance auf eine neue Spielstätte für das Leipziger Eishockey-Team schwindet…

Dabei drängt die Zeit. Bis Ende Mai müssen die Kufencracks ein Konzept samt Heimischer Eisarena vorlegen, sonst ist Schluss.