Baufortschritt für Deich: Dresdner Westen bald vor Hochwasser geschützt

Der Bau des neuen Deiches in Dresden-Cossebaude hat begonnen. Das ist der dritte und letzte Abschnitt der neuen Hochwasserschutzlinie zum Schutz der Dresdner Stadtteile Kemnitz, Stetzsch, Gohlis und Cossebaude. +++

Die Landestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen hat am Montag, 20. Oktober 2014 in Dresden-Cossebaude mit dem Bau eines neuen Deiches begonnen. Das ist der dritte und letzte Abschnitt der neuen Hochwasserschutzlinie zum Schutz der Dresdner Stadtteile Kemnitz, Stetzsch, Gohlis und Cossebaude. Damit ist der Dresdner Westen künftig vor Hochwasser geschützt, wie es statistisch alle 100 Jahre vorkommt (HQ100). Die Arbeiten in Cossebaude dauern etwa zwei Jahre und kosten rund sechs Millionen Euro.

Die Landestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen hat am Montag, 20. Oktober 2014 in Dresden-Cossebaude mit dem Bau eines neuen Deiches begonnen. Das ist der dritte und letzte Abschnitt der neuen Hochwasserschutzlinie zum Schutz der Dresdner Stadtteile Kemnitz, Stetzsch, Gohlis und Cossebaude. Damit ist der Dresdner Westen künftig vor Hochwasser geschützt, wie es statistisch alle 100 Jahre vorkommt (HQ100). Die Arbeiten in Cossebaude dauern etwa zwei Jahre und kosten rund sechs Millionen Euro.

Der dritte Bauabschnitt beginnt am Ende der bereits errichteten Hochwasserschutzwand in Dresden-Gohlis und endet am Unterbecken des Pumpspeicherwerkes Niederwartha. Der geplante Deich ist etwa 1,5 Kilometer lang und bis zu 4,50 Meter hoch. Ab November dieses Jahres werden rund 160.000 Tonnen Deichbaumaterial angeliefert und entlang der Deichtrasse eingebaut. Der Deich erhält eine Deichüberfahrt, eine kombinierte Deichrampe mit aufgesetzter Deichscharte mit mobilem Verschluss am Elberadweg und einen Deichverteidigungsweg.

Auf einer Länge von etwa 330 Metern in etwa ab der neuen Wirtschaftshalle in Gohlis muss zunächst der Untergrund vorverdichtet werden, da sich hier früher eine Hausmülldeponie befand. Um spätere Setzungen zu vermeiden, wird zuerst eine sogenannte Vorschüttung angelegt. Dabei wird im Bereich der künftigen Aufstandsfläche des Deiches Material bis auf eine Höhe von fünf Metern aufgeschüttet. Durch das Eigengewicht wird der Untergrund verdichtet. Nach etwa neun Monaten wird die Vorschüttung wieder entfernt und der Deich auf dieser Fläche aufgebaut. In den übrigen Abschnitten wird parallel mit den Deichbauarbeiten begonnen.

Auf dem Gelände des Freibades Cossebaude wird eine unterirdische Pumpstation gebaut. Diese wird bei Hochwasser ansteigendes Grundwasser abpumpen und über einen 1,7 Kilometer langen Graben in die Elbe leiten.

Die neue Hochwasserschutzlinie von Dresden-Kemnitz bis Cossebaude ist insgesamt rund fünf Kilometer lang. Im November 2011 begannen die Arbeiten am ersten Abschnitt zwischen Kemnitz und Stetzsch. Die Hochwasserschutzanlage in Gohlis ist fast fertiggestellt. Restleistungen werden hier noch bis ins Frühjahr 2015 erbracht. Die Kosten für die gesamte Hochwasserschutzlinie liegen bei rund 32 Millionen Euro. Dieses Projekt wird durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert.

Quelle: Landestalsperrenverwaltung

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