Baugenehmigungen in Sachsen sind weiter rückläufig

Mit 4 103 Bauanträgen wurden im 1. Halbjahr 2009 durch die sächsischen Bauaufsichtsbehörden 11,8 Prozent weniger genehmigt als im entsprechenden Vorjahreszeitraum.

Der Rückgang betrifft sowohl die Wohn- als auch die Nichtwohngebäude. Insgesamt sollen 2 510 Wohnungen in neuen bzw. in bereits bestehenden Gebäuden entstehen.

Wie das Statistische Landesamt weiter mitteilt, sind das 16,9 Prozent weniger Wohnungen als im 1. Halbjahr 2008. 1 422 Wohnungen sollen in neuen Ein- und Zweifamilienhäusern gebaut werden, was einem Anteil von 80 Prozent an allen genehmigten neuen Wohnungen entspricht. 252 Wohnungen werden in neuen Gebäuden mit drei und mehr Wohnungen entstehen und 114 Wohnungen werden in neuen Nichtwohngebäuden gebaut werden.

Insgesamt sollen 590 neue Nichtwohngebäude (Gebäude, deren Nutzfläche zu weniger als der Hälfte zu Wohnzwecken dient) errichtet und an 597 vorhandenen Nichtwohngebäuden Baumaßnahmen durchgeführt werden.

Bei 71 Prozent der Nichtwohngebäude handelt es sich um nichtlandwirtschaftliche Betriebsgebäude, darunter 168 Handels- und Lagergebäude und 104 Fabrik- und Werkstattgebäude. Außerdem sollen 37 neue Büro- und Verwaltungsgebäude entstehen. Bei den Bauherren im Wohnungsneubau dominieren nach wie vor die privaten Haushalte mit fast 92 Prozent, während der Anteil der Wohnungsunternehmen bei gut 4 Prozent liegt.

Quelle: StaLa PRESSEVERSAND
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