Baumaßnahmen an Chemnitzer Schulen

Chemnitz- In den Sommerferien wurden mehrere Baumaßnahmen an Chemnitzer Schulen durchgeführt. Von den 79 Schulen und schulischen Einrichtungen konnten bisher ca. die Hälfte saniert werden. 

Dies war unter anderem durch die Bereitstellung von städtischen Mitteln und finanzielle Unterstützung des Freistaates Sachsens möglich. Die Sanierung von Schulgebäuden soll einen hohen Stellenwert einnehmen. Aufgrund dessen wurden in den Ferien bereits Maßnahmen getroffen und einige schon abgeschlossen.

Unter anderem die Sprachheilschule Ernst Busch. Am neuen Stadtort an der Ernst-Wabra-Straße beginnen direkt nach den Ferien die Bauarbeiten. Die Schule, Sporthalle und die Außenanlagen werden saniert und es wird einen Erweiterungsneubau geben. Die Baumaßnahme soll iim Februar 2022 abgeschlossen werden und kostet um die 16 Millionen Euro.

Die Heinrich-Heine-Grundschule wurde in den Ferien ausgelagert in die J.-A.-Comenius-Grundschule. Im September beginnt die Innensanierung des Gebäudes . Bis Juli 2021 soll die Maßnahme fertiggestellt sein und der Kostenrahmen beträgt rund 2,7 Millionen Euro.

In der Grundschule Rabenstein wurde in den Ferien das neu errichtete Nebengebäude in Betrieb genommen. Dieses Gebäude umfasst ein Hackschnitzellager, den Heizraum und weitere Funktionsräume. Somit sind die Vorraussetzungen geschaffen, zukünftig Holzabfälle für die Wärmegewinnung zu nutzen. Das Gebäude wurde von September 2018 bis Juni 2019 mit einem Budget von 420.000 Euro errichtet.

Die Janusz-Korczak-Schule wird derzeit komplett saniert. Bis voraussichtlich Mai 2020 werden die Bauarbeiten mit einem Budget von 4,4 Millionen Euro dauern.

An der Josephinenschule wurde die Sanierung an der Sporthalle Agnesstraße in den Sommerferien abgeschlossen. Unter anderem wurde das Hallendach ertüchtigt, der Hallenboden abgesenkt, eine Fußbodenheizung eingebaut, sowie die Umkleideräume und die Sanitärbereiche erneuert. Die Kosten für das Vorhaben belaufen sich auf 1,2 Millionen Euro.

Bis Oktober 2019 werden die Arbeiten im Altbau und die Außenanlagen in der Grundschule Glösa fertiggestellt. Sie umfassen ein Budget von 3,9 Millionen Euro, diese sind allerdings für die Gesamtmaßnahme, also auch für den Erweiterungsneubau geplant.

In der Grundschule Reichenhain ging die Sanierung des Schulgebäudes in den Ferien weiter. bis voraussichtlich Oktober 2019 wird die Maßnahme abgeschlossen sein. Die Kosten belaufen sich auf 3,2 Millionen Euro.

Während der Ferien wurde in der Grundschule Hartau ein Teil der umfangreichen Sanierung abgeschlossen. Das Haus 2 ist zur Nutzung freigegeben. In dem Haus sind die Unterrichtsräume und der Hort untergebracht. Bis voraussichtlich März 2020 wird die Sanierung der Schule noch andauern. Hier belaufen sich die Kosten auf 2,2 Millionen Euro.

Die Grundschule Klaffenbach wurde in den Ferien zum Teil in die Grundschule Einsiedler ausgelagert, um die Baufreiheit für die anstehende Sanierung des Hortbereiches herzustellen. Bis zum Sommer 2020 wird die Sanierung durchgeführt.

In der Schule Schönau sollen die Bauarbeiten im Februar 2020 abgeschlossen sein, die Kosten belaufen sich auf 1,4 Millionen Euro. In den Ferien begann der Ausbau des Dachgeschosses.

An der Rosa Luxemburg Grundschule wird der Schulhof bis zum Ende der Ferien fertiggestellt sein. Die Kosten dafür belaufen sich auf 410.000 Euro.

Bis zum Schuljahresbeginn werden die mobilen Klassenräume an der J.-A.-Comenius Grundschule fertig gestellt. Sie kosten rund 2,2 Millionen Euro.

Außerdem werden die ehemaligen Räumlichkeiten der alten Grundschule Born derzeit für Auslagerung von Oberschulen saniert und umgebaut. Hierfür wurden 650.000 Euro bereitgestellt. Das Schulobjekt Borne wird als erstes nach den Ferien von der Georg-Weerth-Oberschule genutzt, da das Haus an der Uhlandstraße für die anstehende Sanierung und Erweiterung frei gezogen werden muss.