Baupause zur Halbzeit beim Karli-Umbau

Straße bis 13. Februar 2015 für kompletten Verkehr freigegeben. Arbeiten im Zeit- und Kostenplan. Händler und Gastronomen größtenteils zufrieden. +++

Der Verkehr rollt wieder auf der Partymeile im Süden der Stadt. Bis 13. Februar 2015 ist Baupause. Und die Umgestaltung der Karli läuft nach Plan. Die Verkehrsbetriebe haben auf der stadtauswärtigen Seite ein Interimsgleis verlegt und stadteinwärts mit den neuen Gleisanlagen begonnen. Zusammen mit der Stadt wurden unter anderem Fahrbahnen und Gehwege zwischen Shakespearstraße und Hohe Straße erneuert. Und damit nur einmal gebaggert werden muss verlegten die Wasserwerke auch gleich neue Leitungen. Bisher ging alles glatt oder zumindest nichts schief!

Bis 15. Dezember sollen auch die Gehwege zwischen Emilienstraße und Riemannstraße fertig seinan. Dort laufen derzeit noch noch Restarbeiten. Die Ersten, die im neuen Jahr wieder einsteigen, sind die Verkehrsbetriebe. Die Straßenbahnen rollen während der Baupause wieder zweigleisig, stadteinwärts teilweise sogar schon auf den neuen Gleisanlagen. Einen separate Fahrbahn für die Trams wird es allerdings nur zwischen Südplatz und Hohe Straße geben. Die LVB hätten sich zwar mehr gewünscht, weil die Straßenbahnen dann auch schneller unterwegs sein könnten. Der Platz reicht aber nicht überall aus. Diskussionen gibt es auch immer noch um die Größe der Freisitze. Zwar werden die Fußwege teilweise sogar breiter, einzelne Gastronomen müssen ihre Freisitze aber trotzdem verkleinern – unter anderem weil die Stadt neue Abstellplätze für Fahrräder plant. Der Dialog mit Anwohnern, Händlern und Gastronomen soll auf jeden Fall aufrecht erhalten werden. Als Zeichen des guten Willens bekommen die Gewerbetreibenden alle einen Adventskalender von den Bauherren. Dietmar Rauch von Haushaltwaren Rauch hat ihn sogar persönlich überreicht bekommen. Er ist, wie viele seiner Kollegen, guten Mutes.
In etwa einem Jahr wollen Stadt, Verkehrsbetriebe und Wasserwerke fertig sein. Dann sind knapp 17 Millionen verbaut. Bis dahin haben alle Beteiligten aber genug zu tun und wir werden ihnen dabei immer mal wieder auf die Finger schauen.