Bauprogramm 2014 für sächsische Staatsstraßen steht fest

Auch in 2014 können zahlreiche Baumaßnahmen begonnen werden. Insgesamt neun Vorhaben sind dieses Jahr geplant. Für den Staatsstraßenbau im Freistaat Sachsen sollen rund 185 Millionen Euro eingesetzt werden.+++

Nach enger Abstimmung mit den Landkreisen steht das diesjährige Bauprogramm für Sachsens Staatsstraßen fest. Auch in 2014 können zahlreiche Baumaßnahmen begonnen werden. „Ausbau- und Erhaltungsmaßnahmen wie z.B. Fahrbahnerneuerungen tragen zu einer deutlichen Verbesserung der vorhandenen Infrastruktur bei und erhöhen die Leistungsfähigkeit der sächsischen Verkehrswege und damit auch die Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger“, so der sächsische Verkehrsminister Sven Morlok.

Für das laufende EFRE-Staatsstraßenprogramm liegt für alle Maßnahmen das Baurecht vor. Insgesamt neun Vorhaben können in diesem Jahr begonnen werden. Dazu zählt der Ausbau der S 174 in Liebenau, der Ausbau der S 223 in Pockau und der S 38 westlich Grethen. Im Zuge der S 242 wird die Brücke BW 19 nördlich Espenhain durch einen Neubau erneuert. Im Vogtlandkreis werden insgesamt vier EFRE-Vorhaben neu begonnen: der Ausbau der S 298 südlich Kleingera, der S 300 südlich Auerbach und der S 311 westlich Taltitz sowie die Realisierung der Ortsumfahrung Posseck im Zuge der S 309.

Außerdem wird im Landkreis Zwickau die Verlegung der S 288 nördlich Glauchau begonnen. Insgesamt bewältigt der Freistaat 150 EFRE-Straßenbauvorhaben. Davon sind (mit Stand Januar 2014) 99 bereits fertig gestellt, 37 befinden sich derzeit in der Bauausführung. Aus Landesmitteln werden in diesem Jahr rund 60 Straßenbauvorhaben im Zuge von Staatsstraßen neu begonnen. Unter anderem sind folgende Maßnahmen geplant:

Im Landkreis Bautzen wird der Ausbau der Ortsdurchfahrt Rammenau im Zuge der S 158 begonnen, der 2. Bauabschnitt des Radweges an der S 95 nördlich Pulsnitz – Kamenz realisiert sowie die Fahrbahn der S 104 in der Ortsdurchfahrt Friedersdorf erneuert. Im Landkreis Görlitz erfolgt u.a. der Ausbau der Südstraße in Zittau im Verlauf der S 132. Im Erzgebirgskreis erfolgen Fahrbahnerneuerungen u.a. an der S 235 in Oberwaldkirchen und der S 266 in Sehmatal.

Eine Erneuerung der Fahrbahn wird auch an der S 200 Burgstädter Straße in Mittweida, Landkreis Mittelsachsen, durchgeführt. Im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge sollen im Zuge der S 154a in Sebnitz u.a. Deckenbaumaßnahmen in der Blumenstraße und der Ersatzneubau einer Stützwand in der Böhmischen Straße erfolgen. Im Vogtlandkreis ist u.a. die Erneuerung der S 280 in Rodewisch, Neue Wildenauer Straße und die Erneuerung der Fahrbahn der S 298 südlich Reimersgrün geplant. Fortgeführt wird u. a. die Verlegung der S 289 Neukirchen sowie die S 289 Verlegung nördlich Werdau.

Beide Maßnahmen sind noch zu realisierende Teilprojekte des Neubaus der sogenannten „Westtrasse“ (S 289 / S 61 zwischen der A 72 und der A 4). Als ein weiteres Schlüsselprojekt des Freistaates wird der bereits begonnene Ausbau der S177 nördlich Pirna fortgeführt. Außerdem die S 94 Ortsumgehung Bernsdorf-Straßgräbchen, die Verlegung der S 200 bei Ottendorf, der Ausbau der S 258 nördlich Zwönitz und die S 242 Ortsumgehung Störmthal. Für den Staatsstraßenbau im Freistaat Sachsen sollen 2014 rund 185 Millionen Euro eingesetzt werden. Diese setzen sich zusammen aus dem Staatsstraßenhaushalt und dem EFRE-Programm.

Quelle: Sächsisches Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr