Baurecht für Rudolf-Renner-Straße in Dresden

Landesdirektion Sachsen erteilt Planfeststellungsbeschluss für Abschnitt zwischen Unkersdorfer und Rennersdorfer Straße. +++

Die Landesdirektion Sachsen hat den weiteren Ausbau der Rudolf-Renner-Straße in Dresden genehmigt. Der Planfeststellungsbeschluss umfasst den Abschnitt zwischen der Unkersdorfer und der Rennersdorfer Straße. Auf der Grundlage dieser Genehmigung können nun die Ausschreibungen und anschließend die Bauarbeiten in Angriff genommen werden. Antragsteller ist die Dresdner Verkehrsbetriebe AG.

Das Vorhaben umfasst neben der Rudolf-Renner-Straße die Kreuzungsbereiche der querenden Hühndorfer Straße, der Sachsdorfer Straße und der Rennersdorfer Straße sowie die Einmündung der Lübecker Straße. Geplant ist der grundhafte Ausbau aller Verkehrsanlagen, insbesondere der Fahrbahn, der Straßenbahngleise und der Gehwege.

Die gemeinsame Nutzung des Straßenraumes durch den Individualverkehr und die Straßenbahn wird beibehalten. Die Fahrspuren haben einschließlich der Gleisbereiche jeweils eine Breite von mindestens 3,50 Meter. Um zukünftig Stadtbahnwagen mit größeren Wagenkästen einsetzen zu können, wird der Achsabstand der Gleise auf 3 Meter erweitert. Die Länge der Ausbaustrecke beträgt rund 320 Meter.

Ziele des Vorhabens sind insbesondere die Erhöhung der Verkehrssicherheit durch die Herstellung regelgerechter Fahrstreifenbreiten sowie die Beschleunigung des Straßenbahnverkehrs.

Der Ausbau des jetzt planfestgestellten Abschnittes der Rudolf-Renner-Straße wird der Schlussstein im Straßenausbau rund um die sogenannte Schanze im Dresdner Westen sein. Bereits zum Jahresende 2013 wurde der Abschnitt zwischen Stollestraße und Bramschstraße fertiggestellt. Seit Ende März 2014 wird die Pennricher Straße zwischen Hölderlinstraße und Lübecker Straße – einschließlich der Anschlüsse in der Rudolf-Renner-Straße – ausgebaut. Unmittelbar daran schließt sich der nun genehmigte Abschnitt an.

Quelle: Landesdirektion Sachsen