Baustellentour 2019 – Diese Schulen werden in den Sommerferien saniert

Leipzig - Aktuell werden 38 Schulen ausgebaut, Bestandsgebäude durch weitere Komplexe ergänzt oder komplett neugebaut.

Während die Leipziger Schüler noch ihre restlichen Ferien genießen, heißt es für andere: ranklotzen. Arbeiter nutzen gerade die Schülerfreie Zeit, um an Schulen anstehende Sanierungen und Reparaturen zu erledigen. Aktuell werden 38 Schulen ausgebaut, Bestandsgebäude durch weitere Komplexe ergänzt oder komplett neugebaut. Hintergrund ist das Schualausbauprogramm aus dem vergangenen Jahr.

Was genau es damit auf sich hat, erklärt Eckehard Jahnke vom Amt für Jugend, Familie und Bildung.

"Es wird jedes Jahr wieder gefragt: Was passiert denn konkret in den Ferien? Das sind kleinere Maßnahmen, die einen Werteumfang von 50 bis 300.000 Euro haben. Da haben wir von den 38 Maßnahmen, die wir dieses Jahr in den Sommerferien abarbeiten wollen, haben wir uns drei Objekte rausgesucht. Die Ringelnatzschule, die Schule am Leutzscher Holz und die Astrid Lindgren Schule", so Jahnke.

© Leipzig Fernsehen
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An der Astrid Lindgren Schule wurde bereits der Auftakt für weitere Sanierungen durch die ZDF-Spendengala „Ein Herz für Kinder“ gelegt. Zusammen mit dem Künstler Michael Fischer-Art entstand in Zusammenarbeit mit den Kindern ein Speiseraum mit besonderer Atmosphäre. An diesen ersten Umbauten setzt die Stadt an und hat noch Einiges vor, weiß Schulleiterin Beatrix Gerth-Noritzsch.

"Wir sind froh, dass ganz viel stattfindet im Moment. Es wird unser Foyer umgebaut, es entstehen zwei neue Garderobenräume, es sind Toiletten neu entstanden, es wird an vielen Ecken und Enden etwas getan. Wir sind sehr zufrieden, dass sich jetzt so viel tut. Unsere Fenster sind auch schon saniert worden. Wir kommen gut voran", so Gerth-Noritzsch.

Neben der Sanierung der Schulgebäude werden in Leipzig auch einige Turnhallen modernisiert. Wie hier an der Joachim-Ringelnatz-Schule, werden zurzeit die Duschen erneuert. Bei früheren Maßnahmen wurde auch schon der Boden ausgetauscht. Eckehard Jahnke weiß was es damit auf sich hat.

"Sporthallen die schon teilweise 42 Jahre alt sind haben wir sanitärentkernt. Wir erneuern die Sanitäranlagen in diesen Hallen. Die Hallen an sich sind sehr gut nutzbar, haben teilweise im Laufe der Zeit neue Böden und Prallschutzwände bekommen. Jetzt waren aber die Sanitäranlagen und Rohre so massiv beschädigt, dass wir jetzt handeln mussten", erklärt Jahnke.

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Einer der verantwortlichen Architekten ist Stefan Schiller. Er erklärt, was in der Gesamtschule am Leutzscher Holz und der Joachim-Ringelnatz-Schule noch so auf dem Plan steht.

"Die Sanitäranlagen der  Turnhalle sind schon ziemlich alt und aus hygienischen Gründen so nicht mehr zu halten. Deshalb werden sie jetzt saniert und das machen wir vorzugsweise in den Sommerferien. Das ist die größte Zeitspanne im Jahr, in der man arbeiten kann ohne dass die Kinder vom Sportunterricht abgehalten werden", erklärt Schiller.

Bis zum 19. August haben die Handwerker noch Zeit, die anstehenden Arbeiten zu erledigen. Danach beginnt wieder der Unterricht und neben Baulärm kehrt dann auch wieder Kindergeschrei in die Schulen zurück.