Baustopp an Hartmannbrücke

Der Bau der neuen Brücke Hartmannstraße in Chemnitz zehrt mittlerweile nicht mehr nur an den Nerven der Autofahrer.

Anfang März tauchten an dem Geschäftshaus unmittelbar neben der Baustelle Risse auf. Ein Fakt, der für die Räumung des Hauses sorgte und und nun auch gerichtliche Schritte nach sich zieht.

Viele Autofahrer, die täglich die Umleitung an der Brücke Hartmannstraße in Kauf nehmen müssen, sehnen sicher das Ende der Bauarbeiten herbei. Das sollte ursprünglich Ende Oktober dieses Jahres sein, doch das kann sich jetzt nach hinten verschieben – wie weit, das weiß noch niemand.

Die Ursache für die Verzögerungen beim Bau ist dieses Haus. Das Geschäftshaus Hartmannstraße 16, das direkt an der Chemnitz steht und an dessen unterem Teil Anfang März Risse in den Wänden auftauchten, die vom Wasser weiter ausgespült wurden.

Laut Stadt musste die Räumung durch einen Gutachter angeordnet werden, da die Standsicherheit des Gebäudes nicht mehr garantiert werden konnte. Um die vorerst wieder herzustellen, ist die durch den Fluss ausgespülte Stützmauer durch Fertigbetonteile gesichert worden.

Interview: Katja Uhlemann – Pressesprecherin Stadt Chemnitz

Wie lange die Bauverzögerung dauert, das kann bisher noch nicht gesagt werden. Doch die Stadt hofft auf eine baldige Wiederaufnahme der Arbeiten.

Interview: Katja Uhlemann – Pressesprecherin Stadt Chemnitz

Der Eigentümer des Hauses erhofft sich seinerseits aus dem Gutachten Klarheit über die Ursache der Risse und ob diese in Zusammenhang mit der Baustelle der Hartmannbrücke stehen. Dann wird wohl auch darüber entschieden werden, ob das Haus saniert oder abgerissen wird und wer die Kosten dafür tragen muss. Fakt ist, dass das Gebäude an der Hartmannstraße 16 aus Sicherheitsgründen vorerst weiterhin nicht betreten werden darf. Und solange auf das Gutachten gewartet wird, muss wohl auch die Baustelle Hartmannbrücke ruhen.

Noch immer ist völlig unklar, was mit dem Geschäftshaus an der Hartmannstraße 16 passiert. Wie die Stadt am Mittwochnachmittag gegenüber SACHSEN FERNSEHEN bestätigte, wird noch immer über das weitere Vorgehen im Tiefbauamt beraten.

Das Haus direkt an der Baustelle der neuen Hartmannbrücke war vergangene Woche aus Sicherheitsgründen geräumt worden. Betroffen sind davon ein Büro und ein Ladengeschäft, Wohnungen sind in dem Gebäude im Moment nicht bewohnt.

Laut Stadt musste die Räumung durch Gutachter angeordnet werden, nachdem sich Risse in den Wänden des Gebäudes zeigten und vom Wasser der Chemnitz weiter ausgespült wurden.

Ob die Risse im Zusammenhang mit der Baustelle der Hartmannbrücke stehen, wurde zwar inzwischen untersucht, das Ergebnis und die weiteren Schritte sollen nun am Donnerstag bekannt gegeben werden.

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