Bauverzug auf Oskarstraße wird teuer

Dresden - Der Formfehler der Landesdirektion bei der Planung der Gleisbaustelle Oskarstraße kommt die Projektpartner teuer zu stehen. Nach Abschluss von Restarbeiten wird wohl eine provisorische Fahrbahndecke verlegt. Das allein kostet 300.000 Euro. Zur Zeit bereitet die Landesdirektion die erneute öffentliche Auslage des Projekts vor.

Mitte September rechnen Stadt und DVB mit einem Planergänzungsbeschluss der Landesdirektion. Erst danach steht fest, ob und wann der Bau weitergeht. Der Bauverzug wird in jedem Fall erheblich. So kann die Fernwärmeleitung jahreszeitlich bedingt 2017 nicht mehr verlegt werden. Das ist aber eine zwingende Voraussetzung für den Bau der Tram-Gleise. Trotz Baustopp laufen noch Arbeiten, die nicht die neue Stadtbahntrasse betreffen. So tauscht etwa die Drewag eine verschlissene Hauptwasserleitung aus.

Bei einer Informationsveranstaltung am Montag 18 Uhr im Gemeindehaus der Strehlener Christuskirche stehen Stadt und DVB Anwohnern Rede und Antwort.

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