BBVL: Revanche missglückt

Enttäuschte Gesichter bei den Eagles: Den Bundesliga-Basketballerinnen des BBV Leipzig ist die Revanche für das Pokal-Aus gegen den BC Wolfenbüttel vor anderthalb Wochen missglückt. Am Sonntag verlor das Team von Trainer Steffen Merker gegen die Wildcats mit 73:75 (39:36).

Besonders bitter für die Gastgeberinnen: Die Entscheidung fiel durch einen umstrittenen Pfiff von Schiedsrichterin Katja Wilke 0,1 Sekunden vor Schluss, als sie auf Foul gegen Leipzigs Candace Williams entschied.

Die beiden daraus folgenden Freiwürfe verwandelte Wolfenbüttels Ofa Tulikihihifo sicher und besiegelte damit die Niederlage für den BBVL, der nun auf Platz neun der Tabelle steht. Entsprechend konsterniert waren die Eagles. „So ein Mist“, sagte Spielmacherin Caroline Nwafor den Tränen nahe und Team-Kollegin Britta Hueske plichtete ihr bei: „Der Pfiff am Ende hat das Spiel entschieden.“ Allerdings sah die 25-jährige Ex-Wolfenbüttelerin auch noch andere Ursachen: „Wir haben eine richtig gute erste Halbzeit gespielt, hätten da mit 20 Punkten führen müssen.“ Taten die Adler aber nicht. Stattdessen verschenkten sie in Hälfte eins allein sieben Punkte an der Freiwurflinie
(gesamt: 12 von 21).

In Abschnitt zwei zogen die Eagles nochmals auf 27:18 (14.) davon. Diesmal waren Britta Hueske und Caroline Nwafor die treibenden Kräfte. Doch nun sündigte man mit Chancen und ließ den Gegner bis zur Halbzeit auf 39:36 herankommen. Nach dem Pausentee drehte Wolfenbüttel sogar kurzzeitig das Spiel (52:58, 28.). Doch Angela Pace entfachte mit einem Wurf aus gut zehn Metern zum 58:58 mit der Schlusssirene des dritten Viertel das Feuer der Eagles erneut. Die Belohnung blieb indes aus.