Bebauungsplan-Änderung soll neues Gymnasium im Musikviertel möglich machen

Für den Bau eines fünfzügigen Gymnasiums im Musikviertel sollen durch die Änderung des rechtskräftigen Bebauungsplans „Musikviertel – Süd“ die planungsrechtlichen Grundlagen geschaffen werden.+++

Oberbürgermeister Burkhard Jung wird auf Vorschlag von Baubürgermeister Martin zur Nedden die entsprechende Vorlage im November in die Ratsversammlung einbringen. Das rund zwei Hektar große von der Planänderung betroffene Gebiet liegt zwischen Telemannstraße, Ferdinand-Rhode-Straße, Wundstraße und Karl-Tauchnitz-Straße.

Auf dem Grundstück befand sich in den vergangenen Jahrzehnten Jahren ein in Plattenbauweise errichtetes, zuletzt nicht mehr genutztes Schulgebäude. Vor drei Jahren wurde es abgerissen, da es nicht mehr den heutigen Standards für einen Schulbau entsprach. Angesichts der seit Jahren in ganz Leipzig steigenden Schülerzahlen soll nun zur Verbesserung der schulischen Infrastruktur im Stadtbezirk Mitte an dieser Stelle ein neues Gymnasium entstehen.

Hierfür ist ein Architekturwettbewerb im Jahre 2013 geplant. Da das Ergebnis gegebenenfalls nicht den Festsetzungen des Bebauungsplanes entsprechen wird, muss dieser durch eine Änderung angepasst werden, so aus einer Mitteilung der Stadt Leipzig.