Bebauungsplan für östlichen Teil des Wilhelm-Leuschner-Platzes

Für den Wilhelm-Leuschner-Platz zwischen Peterssteinweg und Grünewaldstraße soll ein Bebauungsplan aufgestellt werden. Oberbürgermeister Burkhard Jung wird auf Vorschlag von Baubürgermeister Martin zur Nedden die entsprechende Vorlage im Mai in die Ratsversammlung einbringen.

Der Aufstellungsbeschluss dient der Schaffung der planungsrechtlichen Voraussetzungen für die gewünschte städtebauliche Neuordnung auf einer der größten innerstädtischen Entwicklungsflächen. Ein aktualisiertes städtebauliches Leitbild für den Wilhelm-Leuschner-Platz ist unumgänglich geworden angesichts des Baus der City-Tunnel-Station und der geplanten Errichtung der katholischen Propsteikirche sowie im Zusammenhang mit den Stadtratsbeschlüssen des Jahres 2008 über Erhalt und Erarbeitung eines Nutzungskonzeptes für den Bowling-Treff und zur Schaffung von Baurecht für eine Markthalle. Zudem kommt der Wilhelm-Leuschner-Platz als möglicher Standort für das Freiheits- und Einheitsdenkmal in Betracht.

Grundlage des aufzustellenden Bebauungsplanes sind die Ergebnisse der Städtebauwerkstatt, die im März 2010 in Verbindung mit einem Bürgerforum stattfand. Anknüpfend an die Diskussion in einem zweiten Bürgerforum im Dezember spricht sich die Verwaltung für den Entwurf aus, den die Architekten Prof. Wolf und Prof. Pelcak im Rahmen der Städtebauwerkstatt erarbeitet hatten.

Dieser sieht einen großzügigen Platzraum mit einer Esplanade im Vorfeld der Stadtbibliothek, einer freien Fläche angrenzend an die City-Tunnel-Station und mit einem großzügigen Umfeld für den Bowlingtreff vor. Die Gestaltung des Platzraumes bietet auch einen möglichen Standort für das Freiheits- und Einheitsdenkmal und kann unabhängig von der baulichen Entwicklung des östlich gelegenen Baufeldes erfolgen, auf dem die Markthalle ihren Platz finden soll.