Befragung zum Sicherheitsgefühl in Sachsen

Sachsen - Zum Sicherheitsgefühl und zur Einschätzung der Kriminalität werden in Sachsen demnächst 11 000 Menschen befragt.

Es sei die bislang größte Bevölkerungsbefragung zu dem Thema im Freistaat, teilte das Innenministerium am Montag in Dresden mit. Entwickelt wurde die Studie vom Sächsischen Institut für Polizei- und Sicherheitsforschung an der Hochschule der Sächsischen Polizei. Die Antworten werden demnach anonym ausgewertet.
Gefragt werden die zufällig ausgewählten Personen ab 16 Jahren unter anderem nach dem subjektiven Sicherheitsgefühl, persönlichen Einschätzungen zur Kriminalitätsentwicklung und zur Furcht vor verschiedenen Formen von Kriminalität oder vor politischem Extremismus. Darüber hinaus geht es um eigene Opfererfahrungen sowie das Vertrauen in politische Institutionen, die Justiz und die Arbeit der sächsischen Polizei.

Die Ergebnisse der Studie sollen die Grundlage für eine noch effektivere Sicherheitspolitik in Sachsen sein, sagte Innenminister Armin Schuster. «Entscheidend hierfür ist, dass möglichst viele der zufällig ausgewählten Personen die Fragen beantworten – so kann jeder der Angeschriebenen aktiv einen wichtigen Beitrag für die Sicherheitslage in unserem Freistaat leisten», betonte der CDU-Politiker.

Quelle: dpa