„Behindern verhindern“ – Wanderausstellung soll mehr Berührungspunkte schaffen

Dresden - Die meisten Sachsen haben nur wenige Berührungspunkte zu Menschen mit Behinderungen. Entsprechend wenig wird über den Lebensalltag dieser Menschen gesprochen. Doch genau damit will die Wanderausstellung "Behindern verhinder - Zeit für barrierefreies Handeln" aufräumen. Sie soll den Lebensalltag von Behinderten auf anschauliche Weise näherbringen. Am Mittwoch gab die sächsische Sozialministerin Barbara Klepsch den Startschuss zur Ausstellung.

Eine neue Ausstellung bringt den Lebensalltag von Menschen mit Behinderungen näher. An mehreren Stationen erhalten Besucher die Möglichkeit sich an Blindenschrift zu versuchen oder anhand eines Videos das Lippenlesen zu probieren. Die Wanderausstellung befindet sich derzeit im Foyer des Ministeriums auf der Albertstraße und ist öffentlich zugänglich. Sie entstand im Rahmen der gleichnamigen Kampagne des Freistaats und wird bis Mitte März in Dresden ausgestellt.