Behinderte in Dresden testen Barrierefreiheit auf dem Striezelmarkt

Auf dem Dresdner Striezelmarkt tummeln sich jährlich tausende Menschen. Doch fürr Behinderte ist der Markt gar nicht so leicht zu passieren. Unter www.dresden-fernsehen.de sehen Sie auf welche Hürden sie auf dem Weihnachtsmarkt stoßen. +++

Der Dresdner Striezelmarkt im Herzen der Stadt lädt zum Bummeln und Verweilen ein.

Doch für manche Menschen wird das Schlendern über den Markt zur Tortur. So zum Beispiel für Ingo Giewolies aus Dresden.

Für den Kleinwüchsigen ergeben sich beim Bummeln viele Probleme.

Interview mit Ingo Giewolies, Kleinwüchsiger (im Video)

Auch Glühweinstände erweisen sich für den 39-Jährigen als schwierig. Wegen seiner Größe wird er oftmals übersehen.

Auch die Stehtische sind problematisch. Dieses Manko kennt auch der Verband der Körperbehinderten der Stadt Dresden.

Interview mit Anna Döring, Mitglied Verband der Körperbehinderten in Dresden (im Video)

Nicht nur die Podeste zu manchen Ständen erweisen sich sowohl für Kleinwüchsige als auch für Rollstuhlfahrer als problematisch.

Die Rollstuhlfahrer im Besonderen haben mit weiteren Herausforderungen zu kämpfen.

Anna Döring hat zusammen mit anderen Rollstuhlfahrern die Barrierefreiheit des Striezelmarktes getestet. Dabei wurden Kabelbrücken, Rampen an den Häusern und der Lift zu den Schauwerkstätten unter die Lupe genommen.

Interview mit Anna Döring, Mitglied Verband der Körperbehinderten in Dresden (im Video)

Die Behinderten in Dresden müssen also immer eine Begleitperson dabei haben, die, im Falle des Falles, zur Stelle sind und Hilfe leisten können