Behinderungen auf A 14 dauerten die ganze Nacht an

Nachdem es bereits seit den Mittwoch Morgenstunden erhebliche Verkehrsbehinderungen auf der A 14 gegeben hatte, kam es gegen 16.00 Uhr erneut zu einem schweren Verkehrsunfall mit mehreren Fahrzeugen. Ein tschechischer Sattelzug Volvo befuhr den linken Fahrstreifen der BAB 14 aus Richtung Grimma in Richtung Leipzig.

Etwa drei Kilometer vor der Anschlussstelle Klinga kam der Volvo laut Polizeiangaben auf winterglatter Fahrbahn beim Überholen ins Schleudern. Dadurch kollidierte er seitlich mit einem LKW MAN, welcher sich auf der rechten Fahrbahn befand. Ein vor dem LKW MAN fahrender slowakischer Sattelzug MAN bremste daraufhin. In der Folge fuhr der LKW MAN auf.

Durch den Aufprall wurde der slowakische Sattelzug quergestellt und blockierte beide Fahrstreifen. Des Weiteren wurde durch ihn ein im linken Fahrstreifen fahrender PKW VW Golf gestreift. Aufgrund des Unfalles bremste ein dahinter fahrender deutscher LKW stark ab und wich auf den rechten Randstreifen aus. Für die Unfallaufnahme sowie für die Bergung musste die Autobahn voll gesperrt werden.

Die Sperrung dauerte bis ca. 24.00 Uhr. Kräfte des DRK und des THW kamen zum Einsatz. Nachdem die Fahrbahn in Richtung Magdeburg wieder freigegeben wurde, konnte sich der Stau jedoch nicht auflösen. Viele der im Stau befindlichen LKW Fahrer hatten sich zur Ruhe gebettet und blockierten dadurch die Richtungsfahrbahn, insbesondere im Baustellenbereich zwischen Leisnig und Mutzschen.

Die Fahrer mussten durch Polizeibeamte der PD Westsachsen geweckt werden. Gegen 05.30 Uhr rollte der Verkehr in Richtung Magdeburg einigermaßen wieder. Die Höhe des Sachschadens beläuft sich auf etwa 35.000 Euro. Personen kamen bei dem Unfall nicht zu Schaden.