Behördenkrimi um Flucht- und Rettungstreppe in der Bergwirtschaft Wilder Mann

Die Bergwirtschaft Wilder Mann in Dresden kommt nicht zur Ruhe. Der Ärger mit dem Bauaufsichtsamt nimmt kein Ende. Jetzt geht es um die Flucht- und Rettungswege. +++

So schön der Ausblick von der Terrasse der Bergwirtschaft Wilder Mann in Dresden auch ist – im Hintergrund brodelt es.
Die Sorgen von Martin Sauer, dem Chef der Bergwirtschaft, gehen weiter. Noch immer hat er Ärger mit dem Bauaufsichtsamt der Stadt Dresden. Es geht um den Brandschutz.

Interview mit Martin Sauer, Geschäftsführer im Video

2004 war im Bauantrag eine Fluchtbrücke westlich der Terrasse geplant sowie zwei Fluchttreppen von je 80 cm. Die Fluchtbrücke wurde aber 2006 im Einvernehmen mit dem Bauamt aufgehoben. Umplanungen wurden notwendig und 2008 umgesetzt.

Interview mit Martin Sauer, Geschäftsführerim Video

Zentraler Bestandteil dieses Fluchtweges sind dabei die Terrassen, so sieht es der Bericht des Brandschutzgutachters vor. Das Bauamt meint aber nun, dass ein Flucht- und Rettungsweg nicht mehr notwendig sei, obwohl dieser in der Baugenehmigung gefordert war.
Ein hin und her.
Selbst den Gästen des Hauses ist der Streit nicht entgangen.

Interview mit Martin Sauer, Geschäftsführer im Video
 
Am Mittwoch wollen sich die Verantwortlichen wieder an einen Tisch setzen und ein Lösung finden.

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