Bei Filmvorstellung: Lindenbergs Liebeserklärung an Leipzig

Leipzig - Prominenter Besuch im Cinestar: Drei Tage vor offiziellem Kinostart hat Udo Lindenberg hier seinen autobiografischen Film „Lindenberg! Mach dein Ding!“ vorgestellt. 

Innerhalb von 4 Monaten war Udo Lindenberg erneut in Leipzig. Für den 73-Jährigen ist Leipzig eine ganz besondere Stadt. Wie er selbst sagt, ist sie seine zweite Heimat. Viele Erinnerungen und Freundschaften verbinden ihn mit der Stadt. Bis vor Kurzem stellte er im Museum der bildenden Künste aus.  "Zwischentöne", wie er die Ausstellung nannte, wurde aufgrund des hohen Publikuminteresses bis zum 05. Januar verlängert. "Leipzig ist wie eine zweite Heimat für mich. Die großen Shows und das Stadion ist doppelt voll. Das ist hier so eine große Herzlichkeit, wie wir hier in Empfang genommen werden", schwärmt Lindenberg.

© Leipzig Fernsehen

Zahlreiche Fans warteten schon Stunden vor Filmbeginn auf ihr Idol. Sie wollten es sich nicht nehmen lassen, mindestens ein Autogramm zu bekommen, im besten Fall aber auch ein Foto mit dem Rockmusiker zu knipsen. In dem Film geht es um das Leben des Paniksängers und dem teils steinige Aufstieg in seiner Karriere, bis hin zum ersten großen Auftritt. Udos Vater kann an den Plänen seinen Sohnes nicht viel finden. Denn: bislang waren alle Lindenbergs Klempner - aber auch erfolglos. Nur seine Mutter glaubt an den eigensinnigen Udo.

Bülow macht sein eigenes Ding

In jungen Jahren wusste Lindenberg schon, dass er Musik machen will. Gespielt wird der Rocker in dem 135-minütigen Film von Jan Bülow, der am Montagabend ebenfalls in Leipzig war. Für den 23-Jährigen war es eine Herausforderung Lindenberg zu verkörpern.  "Wenn man da jetzt anfängt genau zu kopieren, rutscht man schnell in eine Karikatur ab. Da wird man nur fast so gut wie das Original. Man wird da halt nicht rankommen und muss sein eigenes Ding machen.", so Bülow.

© Leipzig Fernsehen

Auf die Frage, was nun noch kommen möge, antwortete Lindenberg: "Wir kriegen nen Oskar, vielleicht auch nen Grammy für die geile Musik. Im Film selbst hab ich nur 'ne kleine Rolle gehabt, aber in Teil 2 und 3 werde ich ein bisschen mehr spielen."

Ob man diesen Aussagen Glauben schenken darf, bleibt abzuwarten.