Bei Heuschnupfen-Verdacht sofort zum Arzt

Durch die milde Witterung der letzten Tage, lässt die Heuschnupfensaison nicht mehr lang auf sich warten. Die AOK rät selbst bei den kleinesten Anzeichen sofort zum Artzt zu gehen. +++

   
Nach dem langen Winter führt die milde Witterung der letzten Tage dazu, dass sich viele blühende Pflanzen rasend schnell entwickeln. Bald wird es eine regelrechte Pollenexplosion geben. Deshalb werden viele Menschen bald unter Heuschnupfensymptomen leiden. Auch bei zunächst noch harmlos erscheinenden Anzeichen sollte der Hausarzt aufgesucht werden. Bei einem allergologisch erfahrenen Arzt sollte man testen lassen, auf welche Pollenart man allergisch reagiert.   
   
Die Chancen, den Heuschnupfen unter Kontrolle zu bekommen, sind umso größer, je früher man etwas dagegen tut. Zunächst sollte immer mit einer Behandlung mit antiallergischen Medikamenten begonnen werden: Augen- und Nasentropfen, Spray zum Inhalieren, Tabletten können die Beschwerden meist stark lindern. In 60 bis 80 Prozent der Fälle ist die Hyposensibilisierung erfolgreich“, erklärt AOK-Kassensprecherin Hannelore Strobel. Bei dieser Methode werden dem Körper über einen Zeitraum von circa drei Jahren langsam die spezifischen, allergieauslösenden Stoffe zugeführt, um das Immunsystem dagegen unempfindlich zu machen. Die AOK PLUS übernimmt alle medizinisch notwendigen Behandlungskosten, die durch eine Pollen-Allergie entstehen. Die Hyposensibilisierung gehört dazu.

Quelle: AOK PLUS