Beirat zur Herausgabe der Wissenschaftlichen Stadtgeschichte ernannt

Die Arbeiten an der neuen Leipziger Stadtgeschichte, die anlässlich des 1000-jährigen Jubiläums der urkundlichen Ersterwähnung Leipzigs 2015 in vier Bänden erscheinen soll, kommen voran. Nachdem im Jahr 2009 die Herausgeber der einzelnen Bände ernannt wurden und 2010 die Finanzierung gesichert werden konnte, berief Oberbürgermeister Burkhard Jung am 17. Januar den Beirat, der das Buchprojekt begleiten soll.

Das Gremium soll als Diskussionsforum für die inhaltliche Arbeit an der Stadtgeschichte dienen. In ihm wirken ausgewiesene Experten mit, die das Projekt über die Stadtgrenzen hinaus in der wissenschaftlichen Öffentlichkeit bekannt machen werden. Nachdem die 16 Beiratsmitglieder ihre Ernennungsurkunden erhalten hatten, trat der Beirat zu seiner konstituierenden Sitzung zusammen.

Wichtigster Tagesordnungspunkt waren die Arbeitsgliederungen der einzelnen Bände. Mitglieder des Beirats sind unter anderem die Leipziger Historiker Hartmut Zwahr und Manfred Rudersdorf, der Kunsthistoriker Thomas Topfstedt und der Kirchenhistoriker Armin Kohnle.

Mit dem Münsteraner Geschichtswissenschaftler Werner Freitag konnte ein angesehener Fachmann für vergleichende Landes- und Stadtgeschichtsforschung gewonnen werden sowie u. a. der Direktor der Franckeschen Stiftungen in Halle, Thomas Müller-Bahlke, und der Direktor des Braunschweiger Stadtarchivs, Henning Steinführer, – ein ehemaliger Leipziger und profunder Kenner der Geschichte Leipzigs im Mittelalter.

Auch die von städtischer Seite Verantwortlichen, Ulrich Brieler (Referat Wissenspolitik), Christian Aegerter (Leiter Hauptamt), Beate Berger (Direktorin des Stadtarchivs) und Volker Rodekamp (Direktor des Stadtgeschichtlichen Museums) wirken im Beirat mit.