Benefiz-Kunstauktion am 4. Dezember

Dresden - Am 4. Dezember findet eine Benefiz-Kunstauktion aus dem Nachlass des Dresdner Kabarettisten Olaf Böhme statt. Er war nicht nur selbst ein sehr vielseitiger Künstler, sondern auch ein begeisterter Kunstliebhaber, der zahlreiche regionale Künstler unterstützt hat. 

Mit nur 65 Jahren ist der Dresdner Kabarettist Olaf Böhme im März nach einer langen Leukämie-Erkrankung gestorben. Sein letzter Wille war es, dass seine Kunstsammlung für den guten Zweck versteigert wird. Am Mittwoch, dem 4. Dezember, findet nun eine Benefiz-Kunstauktion aus dem Nachlass statt. Denn Olaf Böhme war nicht nur selbst ein sehr vielseitiger Künstler, sondern auch ein begeisterter Kunstliebhaber, der zahlreiche regionale Künstler unterstützt hat. Deshalb sind viele unterschiedliche und bemerkenswerte Bilder und Plastiken in der Auktion zu finden.

Zur Auktion dieser Werke kommt es durch das Testament von Olaf Böhme. In diesem verfügt er, dass seine private Kunstsammlung zugunsten einer Stiftung und eines Verein versteigert werden soll. Vom Erlös der Werke soll zum einen die Michael-Succow-Stiftung, die sich weltweit für den Moor- und Klimaschutz und die Entwicklung von Schutzgebieten einsetzt, profitieren. Der Sonnenstrahl e.V. kümmert sich um krebskranke Kinder und ihre Familien. Für beide Institutionen kam die Zuwendung vollkommen überraschend. 

Stefan Günther, der Geschäftsführer des Auktionshauses, schätzt einen Gesamterlös von 50.000 Euro. Manche Werke haben ein Startgebot, viele jedoch nicht. So kann es gut sein, dass man den ein oder anderen Schnapper machen kann.

Zur Auktion am Mittwoch sind alle Interessierten willkommen. Im Vorfeld kann man die Ausstellung ab 28.11. im Kunstauktionshaus Günther ab 28.11. von 10.00 bis 18.00 Uhr, Samstag 10.00 bis 13.00 Uhr besichtigen. Auch auf der Internetseite des Auktionshauses sind alle Werke zu finden. Beginn der Auktion ist 19 Uhr im Kunstauktionshaus Günther. Insgesamt kommen am 4. Dezember 108 Werke aus dem Nachlass von Olaf Böhme unter den Hammer.

© Sachsen Fernsehen
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