Bergungsarbeiten nach Zugunglück bei Lauterbach dauern an

Das Zugunglück bei Lauterbach-Steinbach sorgt weiterhin für Betroffenheit. Währenddessen laufen die Aufräumarbeiten des THW auf Hochtouren. Die Bahnstrecke ist bis dahin auf unbestimmte Zeit gesperrt. +++

Die Regionalbahn RE 3736 ist am Dienstagmittag auf der Strecke Chemnitz Richtung Leipzig mit einem PKW zusammen gesprallt und dabei aus den Schienen gesprungen. Der Zug war mit rund 100 Personen, darunter auch viele Kinder, unterwegs, als er mit einem Auto zusammen prallte. Ein Transporter soll an einem Bahnübergang zu spät gebremst – und das vor ihm wartende Auto auf die Schienen geschoben haben. Der Fahrer des PKW konnte sich noch vor dem Zusammenstoß aus seinem Fahrzeug befreien, das bei der Kollision völlig zerstört wurde.

Laut Polizeiangaben soll ein Waggon umgekippt sein. Wie ein Bahnsprecher mitteilte, soll es sechs Schwerverletzte gegeben haben. Circa 14 Insassen wurden leicht verletzt.

An der Unfallstelle waren laut ersten Angaben in der Nacht immer noch zahlreiche Einsatzkräfte vor Ort. Beamte der Bundespolizei sicherten die Unfallstelle, THW-Kräfte hatten Lichttechnik aufgebaut – Der verunglückte Zug sollte in der Nacht mittels Bergetechnik geborgen werden. 

Dirk Bartels, Geschäftsführer der Mitteldeutschen Regiobahn teilte mit: „Mit großer Erschütterung haben wir von dem schweren Zugunglück erfahren, unsere Gedanken sind bei den verletzten Fahrgästen, Kollegen und deren Angehörigen. All unsere Mitarbeiter sind tief betroffen und wünschen den Verletzten baldige Genesung.“ 

Die Strecke der Linie 113 der Mitteldeutschen Regiobahn zwischen Leipzig, Bad Lausick und Geithain ist auf unbestimmte Zeit gesperrt, teilte die Mitteldeutsche Regiobahn mit. Es wurde ein Schienenersatzverkehr eingerichtet, Fahrgäste nach Geithain werden gebeten auf die MRB 70 (Leipzig – Borna – Geithain) auszuweichen. Einzelheiten können Zugreisende am Servicetelefon der Mitteldeutschen Regiobahn unter 01801-101617 erfragen.

Quelle: LEIPZIG FERNSEHEN

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