Bericht zur Landtagswahl in Sachsen aus dem Leipziger Rathaus

Die Landtagswahl in Sachsen von gestern ist heute schon Geschichte.

Trotzdem schauen wir auf den gestrigen Abend zurück. Die Spannung war groß im Leipziger Rathaus. Und zuerst wurde auch in dem einem Lager gejubelt. Doch im Verlauf des Abends sah man in einem ganz anderen Lager lachende Gesichter.

18 Uhr im Rathaus. Die Prognose für die Landtagswahl im Saarland wird verkündet. Jubel und Freude im linken Lager. Doch in Sachsen und Leipzig läuft es nicht ganz so gut für die Linken. Sie verlieren ein Direktmandat.

Interview: Volker Külow, Die Linke – Direktkandidat

Die SPD ist der Verlierer des Abends – Weder Gernot Borriss noch andere SPD Kandidaten können ein Direktmandat holen, bei den Zweitstimmen rutscht die Partei auf unter 15%.

Interview: Gernot Borriss, SPD – Direktkandidat

FDP und Grüne können Gewinne verbuchen. Für Gisela Kallenbach hat es gerade noch gereicht. Sie zieht in den Landtag und bedauert das Abschneiden der NPD.

Interview: Gisela Kallenbach, Bündnis 90/Grüne – Abgeordnete

Zufriedene Gesichter bei der CDU. Sie holen 6 von 7 Direktmandaten der Stadt. Leipzig wählt schwarz. Und der erst 31-jährige Direktgewinner Sebastian Gemkow freut sich.

Interview: Sebastian Gemkow, CDU – zieht in den Sächsischen Landtag ein

Bedenklich ist an diesem Wahlabend nur eins. Noch nicht mal jeder zweite Leipziger ging zur Urne. Die Nichtwähler stellten wieder mal die absolute Mehrheit.