Berufliche Zukunft gefordert

Sachsens Kultusminister Steffen Flath hat die Wirtschaft aufgerufen, der Jugend eine berufliche Zukunft zu geben.

„Perspektivlosigkeit treibt Jugendliche an den politischen Rand“, beklagte Flath auf dem Jahresempfang der Industrie und Handelskammer in Dresden. Alle gesellschaftlichen Kräfte seien aufgefordert, politischen Extremismus zu bekämpfen. Auch die Schule habe einen Beitrag zu leisten. Ein Abbau der Bildungsarmut komme auch der Wirtschaft zugute. Flath verwies auf nicht repräsentative Umfragen, wonach über ein Drittel der Jugendlichen unter 18 Jahren sich für extreme Parteien am rechten und linken Rand entscheiden würden.