Berufsakademie Sachsen feiert 30-Jähriges

Dresden- Staatsbesuch auf Schloss Wackerbarth. Wissenschaftsminister Sebastian Gemkow hat das Netzwerktreffen der Berufsakademie Sachsen begleitet. Diese hat jetzt ein rundes Jubiläum gefeiert.

Die Berufsakademie Sachsen ist mit sieben Studienakademien, unter anderem in Dresden, Leipzig und Plauen eine feste Größe im sächsischen Wissenschaftssystem. Mit der Gründung wurde in Sachsen erstmals die duale Berufsausbildung mit Studiengängen kombiniert und damit eine berufsakademische Ausbildung etabliert. Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde über aktuelle Herausforderungen gesprochen. Auch an der Berufsakademie ging die Coronavirus-Pandemie nicht spurlos vorbei. Aktuell ist der Übergang von der Fern- zurück zur Präsenzlehre großes Thema.

Das nächste groß anvisierte Ziel ist, die Berufsakademie Sachsen in eine Duale Hochschule auszubauen. Dafür muss seitens der Politik das Hochschulfreiheitsgesetz umfassend angepasst werden. Geplant ist, die Gesetzesnovelle 2023 auf den Weg zu bringen, so dass die Berufsakademie Sachsen mit Beginn des Jahres 2025 zur Dualen Hochschule wird. Bei einer Podiumsdiskussion im Weinkeller des Wackerbarth-Schlosses bekräftigte Gemkow noch einmal, dass er den 1. Januar 2025 für das Vorhaben für realistisch hält.