Besondere Ausstellung im Chemnitzer Tietz

Einen Einblick in die Wahrnehmung eines Blinden gibt ab Dienstag die Austellung „Blind fotografiert“ im Chemnitzer Tietz.

Aber nicht nur die Fotographen sind das Besondere, sondern auch die Motive. So wurden alle Bilder auf einer 11.000 Kilometer langen Fahrradtour geknipst.

Das von Sebastian Burger initiierte Projekt glich einer halben Weltreise, die von Bremen bis Singapur führte. Mitgereist sind in Teiletappen 21 Blinde auf dem Rücksitz eines Tandems. Mit Hilfe einer manuellen Sucherkamera ist es für sie möglich gewesen, die Entfernung zum Objekt mit dem Gehör abzuschätzen.

Zu sehen ist die Ausstellung bis zum 12. März im Foyer des Tietz.

Sie waren auf einer Party und wurden fotografiert? Vielleicht entdecken Sie sich wieder…

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