Besser Hören in der Freiberger Arena

Renate Nititzki besucht regelmäßig Sport- oder Kulturveranstaltungen in der Freiberger-Arena. Allerdings hat sie – ebenso wie fast 90 Tausend weiter Dresdner mit einer Hörbehinderung auch – ein spezielles Problem.

Besonders in Räumen mit einem hohen Pegel an Umgebungsgeräuschen ist es für sie besonders schwer, etwas zu verstehen. Da kann schon der Kauf einer Eintrittskarte zum Hürdenlauf werden. Ein ausgefeiltes technisches System soll Schwerhörigen nun helfen, damit ihren Ohren in der Freiberger Arena nichts mehr entgeht. Schon an der Kasse ist eine sogenannte induktive Kleinanlage installiert. Ein niederfrequentes Magnetfeld überträgt die Sprache des Angestellten direkt zum Hörgerät oder Innenohrimplantat des Schwerhörigen. Auch in der Arena selbst ist eine Funkhöranlage eingebaut. Am Eingang werden tragbare Funkempfänger ausgeteilt, an denen Kopfhörer oder sogenannte Teleschlingen angesteckt werden. Letztere übertragen das Tonsignal wiederum drahtlos zum Hörgerät. Ähnliche Systeme gibt es bereits in der Frauenkirche, in der Kömödie Dresden oder im Sächsischen Landtag.

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