Bessere Integration und Jobs für Migranten gefordert

Handwerkskammer Dresden und Industrie- und Handelskammer Dresden haben ein gemeinsames Positionspapier verabschiedet. Demnach beschädige Extremismus und Intoleranz den Wirtschaftsstandort Sachsen. +++

Die ostsächsische Wirtschaft gibt ein klares Bekenntnis zum Grundrecht auf Asyl ab, fordert Verbesserungen bei der Integration und Unterbringung und bietet Unterstützung bei der Berufsorientierung, Ausbildung und Beschäftigung von Migranten an. Das geht aus einem gemeinsamen Positionspapier von Handwerkskammer Dresden und Industrie- und Handelskammer Dresden hervor, das jetzt verabschiedet wurde. Demnach beschädige Extremismus und Intoleranz den Wirtschaftsstandort Sachsen. Es sei jedoch Weltoffenheit gefragt, um Investoren und Fachkräfte zu gewinnen. In dem Papier heißt es unter anderem: „Der Anspruch auf Asyl erfordert von Politik und Verwaltung die Unterbringung der geflüchteten Menschen in würdigen Unterkünften und unter Bedingungen, die dem Niveau eines hochentwickelten Landes entsprechen.“ Die Herkulesaufgabe bestehe in der Integration der Menschen mit Bleiberecht mit all ihren kulturellen und ethnischen Wurzeln, Besonderheiten und Konflikten. Dies beinhalte auch, dass die Asylsuchenden sich zum „Grundgesetz und den demokratischen Werten unseres Landes“ bekennen, heißt es in dem Papier. Neben der Rechtsstaatlichkeit der Verfahren sei auch der geförderte Erwerb der deutschen Sprache abzusichern. Insbesondere für die Berufsorientierung, die Ausbildung und die Beschäftigung von Migranten ist das Beherrschen der deutschen Sprache eine Grundvoraussetzung, heißt es weiter.

Das Positionspapier ist abrufbar unter www.hwk-dresden.de bzw. www.dresden.ihk.de.