Bestätigung: Keine akute Gefahr

Das aktuelle Brandschutzgutachten vom Leipziger Gewandhaus, welches seit Freitag vorliegt, bestätigt, dass es durch die Durchfeuchtung des Daches zu keiner akuten Gefährdung für Besucher und Mitarbeiter kommt.

Das Gutachten kommt zu dem Ergebnis, „dass die Pflichten des Versammlungsstättenbetreibers zur Gewährung der Sicherheit der Gewandhausbesucher aus brandschutztechnischer Sicht beachtet und umgesetzt werden.“
 
So konnte bei einer Begehung durch den Gutachter am 13. Januar festgestellt werden, dass sich in der Nähe des feuchtigkeitsgefährdeten Zwischendeckenbereiches keine elektrischen Verteiler befinden. Der gesamte Zwischendeckenbereich wird zweifach – direkt unter dem Dach und direkt über der Saaldecke – von Brandmeldern überwacht.

Um bis zur Sanierung des gesamten Daches eine zusätzliche Sicherheit zu gewährleisten, wird durch Gewandhausmitarbeiter täglich der Zwischendeckenbereich auf neue Feuchtigkeitsstellen kontrolliert.

Das zusätzliche Brandschutzgutachten wurde von der Stadt Leipzig in Auftrag gegeben, um festzustellen, ob durch die Durchfeuchtung, die durch Undichtigkeiten im Dach verursacht ist, eine Brandgefahr besteht. Ein voran gegangenes Statik-Gutachten hatte bereits die Unbedenklichkeit der Dachstatik attestiert.

Die Sanierung des gesamten Daches ist bereits im Investitionsplan des Gewandhauses festgeschrieben und soll spätestens im Mai beginnen.